Zostera noltei Hornem. (Zwerg-Seegras)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Unterseeische Wiesen in flachen Küstengewässern der Nord- u. Ostsee, bis 1 m Tiefe | R6454 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L7 T6 K2 R7 F12- N5 S8 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 7 | Halblichtpflanze: meist bei vollem Licht, aber auch im Schatten bis etwa 30 % r. B. | |
| Temperaturzahl | 6 | Mäßigwärme- bis Wärmezeiger: zwischen 5 und 7 stehend (planar bis collin) | |
| Kontinentalitätszahl | 2 | ozeanisch: Schwergewicht in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa | |
| Reaktionszahl | 7 | Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger: niemals auf stark sauren Böden | |
| Feuchtezahl | 12 | Unterwasserpflanze: ständig oder fast dauernd untergetaucht | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 5 | Mäßigstickstoffzeiger: mäßig N-reiche Standorte anzeigend, seltener auf N-armen und N-reichen | |
| Salzzahl | 8 | euhalin (IV/V und V): auf Böden mit sehr hohem Chloridgehalt (> 1,6–2,3 % Cl−) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Assoziation: Zosteretum noltii Harms. 1936 | ||
| Biotoptyp |
Schlickwatt der Nordsee [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral), bestehend aus feinsten Partikeln, d.h. mindestens die Hälfte des Bodenmaterials besteht aus Silt- und Tonteilchen (Korngröße < 0,06 mm) | |
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Schlickwatt der Nordsee, makrophytenreich [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
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Schlickwatt der Nordsee mit Seegrasbeständen [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral) bestehend aus feinsten Partikeln, d.h. mindestens die Hälfte des Bodenmaterials besteht aus Silt- und Tonteilchen (Korngröße < 0,06 mm) mit Zwergseegraswiese (mit Zostera noltii); im untersten Wattbereich, nahe der Niedrigwasserlinie gelegen oder in flachen Dellen des mittleren und unteren Wattbereichs; +/- regelmäßig für kurze Zeit trockenfallend; wesentliche Bedeutung zur Ernährung bestimmter Tierpopulationen (z.B. Weideflächen der Ringelgänse). | ||
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Mischwatt der Nordsee [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral) bestehend aus Sand und Schlick; der Sandanteil liegt zwischen 50 und 85 %. | ||
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Mischwatt der Nordsee, makrophytenreich [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
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Mischwatt der Nordsee mit Seegrasbeständen [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral) bestehend aus Sand und Schlick; der Sandanteil liegt zwischen 50 und 85 %. mit Zwergseegraswiesen (mit Zostera noltii); im untersten Wattbereich, nahe der Niedrigwasserlinie gelegen oder in flachen Dellen des mittleren und unteren Wattbereichs; +/- regelmäßig für kurze Zeit trockenfallend; wesentliche Bedeutung zur Ernährung bestimmter Tierpopulationen (z.B. Weideflächen der Ringelgänse). | ||
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Brackwasserwatt der Ästuare an der Nordsee [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Durch Tideeinfluss regelmäßig trocken fallende Flächen der Nordsee, insbesondere im Bereich der Ästuare; typisch ist ein durch Niederschlags- und Flusswasser reduzierter und stark schwankender Salzgehalt. | ||
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Sandwatt der Nordsee [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral) mit mehr als 85 % Sandfraktionen (0,06 bis 2,0 mm Körnungsdurchmesser) im Bodenmaterial. | ||
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Sandwatt der Nordsee, makrophytenreich [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
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Sandwatt der Nordsee mit Seegrasbeständen [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Regelmäßig trockenfallende Bereiche des Meeresbodens (Eulitoral) mit mehr als 85 % Sandfraktionen mit Zwergseegraswiese (mit Zostera noltii); im untersten Wattbereich, nahe der Niedrigwasserlinie gelegen oder in flachen Dellen des mittleren und unteren Wattbereichs; +/- regelmäßig für kurze Zeit trockenfallend; wesentliche Bedeutung zur Ernährung bestimmter Tierpopulationen (z.B. Weideflächen der Ringelgänse). | ||
| Bindung an Wald | keine Bindung an Wald oder Taxon nicht bewertet | ||
| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | keine Hemerobiewerte vergeben | ||
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | nicht bewertet | Die Art wurde nicht bewertet. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | - (nicht bewertet) | Die Art wurde nicht bewertet. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Zostera noltei Hornem..
- Name in Ellenberg/Weber: Zostera noltii (nana).
- Name in BiolFlor: Zostera noltii.
