Salvia glutinosa L. (Kleb-Salbei)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Frische bis sickerfeuchte, bes. mont. Schlucht- u. AuenW, Waldränder u. -schläge, basenhold | R5215 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L4 T5 K4 R7 F6- N7 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 4 | Schatten- bis Halbschattenpflanze: zwischen 3 und 5 stehend | |
| Temperaturzahl | 5 | Mäßigwärmezeiger: in tiefen bis in montanen Lagen vorkommend (Schwergewicht in submontan-temperaten Bereichen) | |
| Kontinentalitätszahl | 4 | subozeanisch: Schwergewicht in Mitteleuropa, z. T. auch in Osteuropa | |
| Reaktionszahl | 7 | Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger: niemals auf stark sauren Böden | |
| Feuchtezahl | 6 | Frische- bis Feuchtezeiger: zwischen 5 und 7 stehend | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 7 | Stickstoffreichtumzeiger: an N-reichen Standorten häufiger als auf mittelmäßigen, nur ausnahmsweise auf N-ärmeren Standorten | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Ordnung: Fagetalia sylvaticae Pawl. 1928 | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Fagion sylvaticae Pawl. 1928 | |||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Tilio-Acerion Klika 1955 | (U.V. Acerion pseudoplatani Oberd. 1957 p.p.) | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Alno-Ulmion Br.-Bl. et Tx. 1943 | (Alno-Padion Knapp 1948) | ||
| Hauptvorkommen in Verband: Adenostylion alliariae Br.-Bl. 1925 | |||
| Biotoptyp |
Montaner Tannen-Buchenwald (Nadelbaumanteil > 50 %) [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Vielschichtig aufgebauter Tannenwald der montanen bis hochmontanen Lagen mit stärkeren Buchen-Anteilen. Fichten (Picea abies) können in geringen Anteilen beigemengt sein. Der Nadelbaumanteil liegt insgesamt über 50 %. | |
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Montaner Tannen-Fichten-Buchenwald (Nadelbaumanteil > 50 %) [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Montaner bis subalpiner Tannenmischwald mit Elementen des Hainsimsen-Buchenwaldes und der natürlichen Fichtenwälder. Der Anteil der Nadelbäume liegt über 50 %. Neben den Hauptbaumarten Tanne (Abies alba), Fichte (Picea abies) und Buche (Fagus sylvatica) tritt regelmäßig Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) und seltener die Esche (Fraxinus excelsior) auf. | ||
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Buchenwald basenreicher Standorte der montanen bis hochmontanen Stufe [Rote Liste: V (Vorwarnliste)] |
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Montane Buchen-Tannen-/Fichtenwälder (Buchenanteil > 50 %) [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Mischwälder der montanen Stufe mit Rotbuche (Fagus sylvatica) und verstärktem Aufkommen von Weißtanne (Abies alba) und Fichte (Picea abies); meist auf nur flachgründigen Böden; in Höhenlagen zwischen 500 bis 1000m; mäßig ausgebildete Strauchschicht. | ||
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Montaner Buchen-Tannenwald basenreicher Standorte [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
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| Bindung an Wald |
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| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | m: mesohemerob - o: oligohemerob | mesohemerob: Arten in Forsten mit entwickelter Strauch- und Krautschicht, Heiden, Trocken- und Magerrasen, extensive Wiesen und Weiden - oligohemerob: Arten schwach durchforsteter oder schwach beweideter Wälder, anwachsender Dünen, wachsender Flach- und Hochmoore sowie naturnaher Heiden und Trockenrasen. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | mäßig urbanophob | Art kommt vorwiegend außerhalb menschlicher Siedlungen vor. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | cs (Konkurrenz-Stress-Strategen) | Übergangstyp zwischen Konkurrenz- und Stress-Strategen. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Salvia glutinosa L..
- Name in Ellenberg/Weber: Salvia glutinosa.
- Name in BiolFlor: Salvia glutinosa.
