Solanum dulcamara L. (Bittersüßer Nachtschatten)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 5661
Vegetative Ausbreitung immer Wurzelspross 5661

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
24 14
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Solanum dulcamara L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S2952
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 12
2n = 24
[Quelle 7150] 5661
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 5661
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 5661
Blumentyp (nach Kugler 1970) Pollenblumen 5661
Blumenklasse (nach Müller 1881) Pollenblumen 5661
Bestäuber kurzrüsselige Bienen, Syrphiden, Käfer, Fliegen 5661
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 13219] 5661
reichlich Pollen [Quelle 13219] 5661
Befruchtungstyp gemischte Befruchtung sowohl Selbst- als auch Fremdbefruchtung sind häufig. 5661
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 5661
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 5661
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) homogam Blüten sind gleichzeitig männlich und weiblich. 5661
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
5661

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Endochorie Ausbreitung nach Schlucken und Passage des Verdauungstraktes. 5661
Fruchttyp Beere meist vielsamige Frucht, die sich bei Samenreife nicht öffnet (Schließfrucht) und deren Fruchtschichten mit Ausnahme der Fruchtschale (Exokarp) saftig oder wenigstens mehr oder weniger fleischig sind. 5661
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 5661
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 5661

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 13219] Proctor, M.C.F., Yeo, P., Lack, A. (1996): The natural history of pollination. HarperCollins Publishers, London
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: