Silene dioica (L.) Clairv. (Rote Lichtnelke)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp meist Samen, selten vegetativ [Quelle 13273] 5592
Vegetative Ausbreitung immer Rhizompleiokorm 5592

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
24 2
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Silene dioica (L.) Clairv. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S2516
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 12
2n = 24
[Quelle 7150] 5592
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 5592
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Insektenbestäubung [Quelle 1] 5592
Blumentyp (nach Kugler 1970) Stieltellerblumen, Staubblätter und Narbe außerhalb der Kronröhre 5592
Blumenklasse (nach Müller 1881) Tagfalterblumen 5592
Bestäuber Tagfalter 5592
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 5592
Befruchtungstyp xenogam obligate Fremdbefruchtung; die Gameten stammen von verschiedenen Sporophyten. 5592
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 5592
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel diözisch männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen. 5592
immer diözisch männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen. 5592
selten triözisch weibliche und männliche und zwittrige und/oder monözische, gynomonözische oder andromonözische Bl. auf versch. Pflanzen. 5592
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) ausgeprägt protandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, ohne Überlappung der Geschlechter. 5592
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
5592

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 5592
Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 5592
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 5592
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 5592
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 5592

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 13273] Baker, H.G. (1947): Biological Flora of the British Isles: Melandrium dioicum (L. emend.) Coss. & Germ.. Journal of Ecology 35:283-292
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: