Origanum vulgare L. (Gewöhnlicher Dost)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 3996
Vegetative Ausbreitung immer Rhizompleiokorm 3996

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
30 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Origanum vulgare L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S3231
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 15
2n = 30
[Quelle 7150] 3996
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 3996
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Insektenbestäubung [Quelle 1] 3996
Blumentyp (nach Kugler 1970) Eigentliche Lippenblumen 3996
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit völlig verborgenem Nektar 3996
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 3996
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 3996
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 3996
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 3996
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) häufig gynomonözisch weibliche und zwittrige Blüten auf einer Pflanze. 3996
in der Regel gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 3996
in der Regel gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 3996
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 3996
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 15046]
3996

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 3996
Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 3996
Fruchttyp Bruchfrucht Trockenfrucht aus einem oder zwei Fruchtblättern, die durch Spaltung falscher Scheidewände quer in mehrere stets einsamige, geschlossen bleibende Teilfrüchte zerfällt, d.h. die Teilfrüchte bestehen nur aus Fragmenten eines oder mehrerer Fruchtblätter. 3996
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Teilfrucht meist einsamiges und geschlossen bleibendes Fragment von Zerfallfrüchten, bestehend aus einem vollständigen Fruchtblatt oder aus Teilen eines oder mehrerer Fruchtblätter. 3996
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Teilfrucht: nicht heteromorph 3996

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 15046] Owens, S.J., Ubera-Jimenez, J.L. (1992): Breeding systems in Labiatae. In: Harley, R.M., Reynolds, T. (Hrsg.) Advances in Labiatae Science, S. 257-280, Kew, London

Namen in den Ursprungspublikationen: