Moehringia trinervia (L.) Clairv. (Dreinervige Nabelmiere)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 3752

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
24 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Moehringia trinervia (L.) Clairv. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S2470
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 12
2n = 24
[Quelle 7150] 3752
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 3752
Bestäubung (Pollenvektoren) selten Insektenbestäubung [Quelle 1] 3752
in der Regel Selbstbestäubung [Quelle 1] 3752
Blumentyp (nach Kugler 1970) Scheibenblumen, Nektar ± verborgen, Nektarien an der Basis der Staubblätter 3752
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit halbverborgenem Nektar 3752
Bestäuber Syrphiden, Bienen, Falter 3752
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 3752
Befruchtungstyp fakultativ autogam Selbstbefruchtung ist die Regel, Fremdbefruchtung die Ausnahme. 3752
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 3752
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 3752
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 3752
leicht protogyn Blüten sind zuerst weiblich, danach auch männlich, mit deutlicher Überlappung der Geschlechter. 3752
homogam Blüten sind gleichzeitig männlich und weiblich. 3752
leicht proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, danach auch weiblich, mit deutlicher Überlappung der Geschlechter. 3752
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
3752

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Stomatochorie Ausbreitung durch den Mund von Tieren. 3752
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 3752
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 3752
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph
immer: Ausbildung nährstoffreicher Anhänge
3752

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: