Geranium sanguineum L. (Blut-Storchschnabel)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 2693
Vegetative Ausbreitung immer Rhizom 2693
immer Wurzelspross 2693

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
20 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Geranium sanguineum L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S4243
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 14
2n = 84
[Quelle 7150] 2693
Ploidiegrad hexaploid [Quelle 7150] 2693
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 2693
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 13917] 2693
bei ausbleib. Fremdbest. Selbstbestäubung [Quelle 1] 2693
Blumentyp (nach Kugler 1970) Scheibenblumen, Nektar ± verborgen, Nektarien an der Basis der Staubblätter 2693
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit völlig verborgenem Nektar 2693
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 2693
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 2693
vorhanden Nektar [Quelle 13917] 2693
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 2693
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 2693
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) selten gynomonözisch weibliche und zwittrige Blüten auf einer Pflanze. 2693
in der Regel gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 2693
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) leicht proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, danach auch weiblich, mit deutlicher Überlappung der Geschlechter. 2693
ausgeprägt protandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, ohne Überlappung der Geschlechter. 2693
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 13917]
2693

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 2693
Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 2693
Fruchttyp Spaltfrucht Trockenfrucht, die reif durch Spaltung echter Scheidewände längs der Fruchtblattgrenzen in mehrere meist einsamige, geschlossen bleibende Teilfrüchte zerfällt, d.h. die Teilfrüchte entsprechen Fruchtblättern. 2693
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 2693
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 2693

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 13917] Philipp, M., Hansen, T. (2000): The influence of plant and corolla size on pollen deposition and seed set in Geranium sanguineum (Geraniaceae). Nordic Journal of Botany 20:129-140

Namen in den Ursprungspublikationen: