Carduus crispus L. (Krause Distel)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 1126

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
16 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Carduus crispus L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S3576
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 8
2n = 16
[Quelle 7150] 1126
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 1126
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 1126
nie Selbstbestäubung [Quelle 1] 1126
Blumentyp (nach Kugler 1970) Köpfchenblumen, Asteraceae, ausschließlich Röhrenblüten 1126
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumengesellschaften mit völlig verborgenem Nektar 1126
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 1126
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 1126
Befruchtungstyp gemischte Befruchtung sowohl Selbst- als auch Fremdbefruchtung sind häufig. 1126
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 1126
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 1126
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 1126
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
1126

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 1126
Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 1126
Stomatochorie Ausbreitung durch den Mund von Tieren. 1126
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 1126
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 1126
Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 1126
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph 1126

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: