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Rote Listen online
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Rote Listen online

Rote Listen stellen eines der wichtigsten Instrumente des Naturschutzes und damit der Erhaltung der biologischen Vielfalt dar. Sie konzentrieren in einem Wert die abgestimmte Expertise über die Bestandssituation und -entwicklung jeder einheimischen Art. Sie werden in Deutschland traditionell von ehrenamtlichen Experten in Zusammenarbeit mit dem behördlichen Naturschutz erstellt. >Mehr zu Roten Listen...

Basis für die Erstellung der neuen Roten Listen ist ein weiterentwickeltes und abgestimmtes >Kriteriensystem, das aus vier einzuschätzenden Kriterien für die Gefährdungsanalyse besteht. Hilfestellung bietet dazu eine >Kurzanleitung.

Das vorliegende Webangebot dient als Kooperations- und Dokumentationsplattform für alle Experten, die an der online-gestützten Erstellung der nächsten bundesweiten Roten Liste mitarbeiten wollen. Hierzu ist eine >Anmeldung und Zulassung erforderlich.
Eine > Bedienungsanleitung  als pdf-Dokument (zum Runterladen mit der rechten Maustaste anklicken) hilft beim Einstieg.

Internet-Werkzeug

Das Internet-Werkzeug soll den traditionellen Weg der Erstellung einer Roten Liste widerspiegeln, unterstützen und die einer Einschätzung zugrundeliegenden Informationen dokumentieren.

Der gesamte Prozess gliedert sich in drei Schritte:
1. Zuerst werden aus Roten Listen und Verbreitungsangaben, so vorhanden, für jede Art erste Vorschlagswerte für die 4 Kriterien der Gefährdungsanalyse in den Bearbeitungsformularen bereitgestellt.
2. Neue Einschätzungen der 4 Kriterien werden durch die teilnehmenden Experten regionalisiert erfasst. Ein regelbasiertes Verfahren ermittelt auf dieser Basis unmittelbar neue Vorschlagswerte für den gesamten Bezugsraum, die auch kartographisch dargestellt werden.
3. Die Einstufung in die Rote-Liste-Kategorien erfolgt in einer abschließenden Diskussion der vier Kriterieneinschätzungen (ggf. im Rahmen einer Tagung).

Begleitet wird dieser Prozess durch die Einrichtung von Bearbeitergruppen in einem >Forensystem, in denen Abstimmungen und Diskussionen stattfinden können.

Das Internet-Werkzeug unterstützt die Erstellung der Roten Listen:
Regionale Einschätzungen werden transparent und vergleichbar, damit kann die Akzeptanz der Roten Listen gesteigert werden.
Die Datenerfassung wird effektiver und kann auch für künftige Rote Listen (z.B. der Länder) wieder verwendet werden.
Die Teilnehmer können sich jederzeit einen Überblick über die regionalen Einschätzungen verschaffen.
Die Kommunikation wird verbessert und der Bearbeiterkreis Roter Listen kann erweitert werden.


Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Internet-Werkzeug aufgrund der im BfN verfügbaren Basisdaten nur für die Gruppe der Farn- und Blütenpflanzen angeboten.

Rote Liste online bietet folgende Möglichkeiten

>Erfassen: Dieser Bereich ist die geschützte Arbeitsumgebung der Mitglieder von "Rote Listen online". Hier können Bewertungen zur Gefährdung und Verbreitung abgeben und Ergebnissse bearbeitet werden (nur für registrierte Nutzer).

Im >Forum können sich die Bearbeiter in Gruppen untereinander austauschen und die Ergebnisse diskutieren (nur für registrierte Nutzer).

>Arten aus FloraWeb: Von hier aus können Sie die FloraWeb-Seiten mit Informationen über die Gefäßpflanzen abrufen.

 


Mitmachen?

Sie würden gerne an "Rote Listen online" teilnehmen? Hier gibt es weitere >Informationen.

Akteure

Das Internet-Tool wird von der >Doctronic GmbH & Co. KG in Kooperation mit der Universität Greifswald (Prof. Schnittler) und einer Arbeitsgruppe externer Sachverständiger realisiert.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Ansprechpartnern im
BFN (>Impressum).