Viburnum opulus L. (Gewöhnlicher Schneeball)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Frische bis sickerfeuchte AuenW, Waldränder, Gebüsche, Hecken, nährstoffanspruchsvoll | R6296 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L6 T5 K3 R7 Fx- N6 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 6 | Halbschatten- bis Halblichtpflanze: zwischen 5 und 7 stehend, selten bei weniger als 20 % r. B. | |
| Temperaturzahl | 5 | Mäßigwärmezeiger: in tiefen bis in montanen Lagen vorkommend (Schwergewicht in submontan-temperaten Bereichen) | |
| Kontinentalitätszahl | 3 | ozeanisch bis subozeanisch: zwischen 2 und 4 stehend (in großen Teilen Mitteleuropas vorkommend) | |
| Reaktionszahl | 7 | Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger: niemals auf stark sauren Böden | |
| Feuchtezahl | x | indifferentes Verhalten: d.h. weite Amplitude oder ungleiches Verhalten in verschiedenen Gegenden | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 6 | Mäßigstickstoff- bis Stickstoffreichtumzeiger: zwischen 5 und 7 stehend | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Assoziation: Salici-Viburnetum opuli Moor 1958 | ||
| Hauptvorkommen in Ordnung: Prunetalia Tx. 1952 (feuchte Ausbildungen) | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Salicion cinereae Müll. et Görs 1958 (mäßig nasse Ausbildungen) | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Alno-Ulmion Br.-Bl. et Tx. 1943 | (Alno-Padion Knapp 1948) | ||
| Biotoptyp |
Feldgehölz frischer Standorte [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Feldgehölz frischer Standorte, z.B. mit Quercus robur (Stieleiche), Acer pseudoplatanus (Bergahorn), Fagus sylvatica (Rotbuche). | |
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Hecke auf ebenerdigen Rainen oder Böschungen frischer Standorte [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
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Sonstiges Gebüsch frischer Standorte [Rote Liste: * (aktuell kein Verlustrisiko)] |
Gebüsche an mäßig feuchten Standorten mit mittlerer Wasserversorgung. Typische Gebüscharten sind Cornus sanguinea (Hartriegel), Sambucus nigra (Holunder), Euonymus europaeus (Pfaffenhütchen), Corylus avellana (Hasel), Viburnum opulus (gewöhnlicher Schneeball), Crataegus spp. (Weißdorn) oder Rosa canina (Hundsrose). | ||
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Gebüsche frischer Standorte [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Flächige Strauchbestände auf mäßig trockenen bis mäßig feuchten Standorten; auf basenreichen Böden meist Vorkommen von Hartriegel (Cornus sanguinea), Schlehe (Prunus spinosa), Weißdorn (Crataegus spp.), Hasel (Corylus avellana) oder Hundsrose (Rosa canina); auf basenarmen Standorten z.B. Ginstergebüsche (Cytisus scoparius oder Genista spp.). | ||
| Bindung an Wald |
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| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | m: mesohemerob - o: oligohemerob | mesohemerob: Arten in Forsten mit entwickelter Strauch- und Krautschicht, Heiden, Trocken- und Magerrasen, extensive Wiesen und Weiden - oligohemerob: Arten schwach durchforsteter oder schwach beweideter Wälder, anwachsender Dünen, wachsender Flach- und Hochmoore sowie naturnaher Heiden und Trockenrasen. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | mäßig urbanophob | Art kommt vorwiegend außerhalb menschlicher Siedlungen vor. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | c (Konkurrenz-Strategen) | Bäume, Sträucher und krautige Arten mit hoher Konkurrenzkraft, bedingt durch spezifische morphologische und physiologische Eigenschaften und typische Merkmale ihrer Lebensgeschichte. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Viburnum opulus L..
- Name in Ellenberg/Weber: Viburnum opulus.
- Name in BiolFlor: Viburnum opulus.
