Acer campestre L. (Feld-Ahorn)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Mäßig trockne bis frische LaubmischW, bes. Eichen-HainbuchenW u. AuenW, Gebüsche u. Feldgehölze, basenhold, nährstoffanspruchsvoll | R6 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L5 T6 K4 R7 F5- N6 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 5 | Halbschattenpflanze: nur ausnahmsweise im vollen Licht, meist aber bei mehr als 10 % r. B. | |
| Temperaturzahl | 6 | Mäßigwärme- bis Wärmezeiger: zwischen 5 und 7 stehend (planar bis collin) | |
| Kontinentalitätszahl | 4 | subozeanisch: Schwergewicht in Mitteleuropa, z. T. auch in Osteuropa | |
| Reaktionszahl | 7 | Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger: niemals auf stark sauren Böden | |
| Feuchtezahl | 5 | Frischezeiger: Schwergewicht auf mittelfeuchten Böden | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 6 | Mäßigstickstoff- bis Stickstoffreichtumzeiger: zwischen 5 und 7 stehend | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
|
||
| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Klasse: Querco-Fagetea Br.-Bl. et Vlieg. in Vlieg. 1937 | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Alno-Ulmion Br.-Bl. et Tx. 1943 | (Alno-Padion Knapp 1948) | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Carpinion Issl. 1931 em Oberd. 1953 (frische Ausbildungen) | |||
| Trennart in Verband: Berberidion Br.-Bl. 1950 | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Tilio-Acerion Klika 1955 | (U.V. Acerion pseudoplatani Oberd. 1957 p.p.) | ||
| Hauptvorkommen in Verband: Quercion pubescenti-petraeae Br.-Bl. 1932 | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Berberidion Br.-Bl. 1950 | |||
| Hauptvorkommen in Unterverband: Cephalanthero-Fagenion Tx. 1955 | |||
| Biotoptyp |
Hecken mit überwiegend autochthonen Arten [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
Lineare, von Gehölzen, überwiegend Sträuchern, gebildete Elemente der Kulturlandschaft, die einer aktuellen Nutzung (Brennholzgewinnung, Einfriedung) oder Pflege (Rückschnitt, Auf-den-Stock-setzen) unterliegen bzw. heute noch erkennbare Spuren einer früheren Nutzung oder Pflege aufweisen. | |
|
Feldgehölz trocken-warmer Standorte [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Feldgehölz trocken-warmer, zumeist flachgründiger oder trocken-sandiger Standorte, z.B. mit Quercus petraea (Traubeneiche), Carpinus betulus (Hainbuche), Acer campestre (Feldahorn), teilweise auch Pinus sylvestris (Kiefer). | ||
|
Hecke auf ebenerdigen Rainen oder Böschungen trocken-warmer Standorte [Rote Liste: 1-2 (stark gefährdet bis von vollständiger Vernichtung bedroht)] |
|||
| Bindung an Wald |
|
||
| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | m: mesohemerob - o: oligohemerob | mesohemerob: Arten in Forsten mit entwickelter Strauch- und Krautschicht, Heiden, Trocken- und Magerrasen, extensive Wiesen und Weiden - oligohemerob: Arten schwach durchforsteter oder schwach beweideter Wälder, anwachsender Dünen, wachsender Flach- und Hochmoore sowie naturnaher Heiden und Trockenrasen. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | mäßig urbanophob | Art kommt vorwiegend außerhalb menschlicher Siedlungen vor. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | c (Konkurrenz-Strategen) | Bäume, Sträucher und krautige Arten mit hoher Konkurrenzkraft, bedingt durch spezifische morphologische und physiologische Eigenschaften und typische Merkmale ihrer Lebensgeschichte. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Acer campestre L..
- Name in Ellenberg/Weber: Acer campestre.
- Name in BiolFlor: Acer campestre.
