Aristolochia clematitis L. (Osterluzei)

Lebensraum und Ökologie

Standort Weinberge, mäßig trockne bis frische Rud.: Mauern, Böschungen; Gebüsche, Waldsäume, nährstoffanspruchsvoll, basenhold R570
Ökologische Zeigerwerte L6 T7 K3 R8 F4w N8 S0 M- E1
Lichtzahl 6 Halbschatten- bis Halblichtpflanze: zwischen 5 und 7 stehend, selten bei weniger als 20 % r. B.
Temperaturzahl 7 Wärmezeiger: im nördlichen Mitteleuropa nur in relativ warmen Tieflagen
Kontinentalitätszahl 3 ozeanisch bis subozeanisch: zwischen 2 und 4 stehend (in großen Teilen Mitteleuropas vorkommend)
Reaktionszahl 8 Schwachsäure-/Schwachbasen- bis Basen- und Kalkzeiger: zwischen 7 und 9 stehend, d. h. meist auf Kalk weisend
Feuchtezahl 4 Trocknis- bis Frischezeiger: zwischen 3 und 5 stehend
Feuchtewechsel w Zeiger für starke Feuchtewechsel
Stickstoffzahl 8 ausgesprochener Stickstoffzeiger: zwischen 7 und 9 stehend
Salzzahl 0 nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!)
Schwermetallresistenz - nicht schwermetallresistent
Formation
  • Nebenvorkommen: halbruderale Queckenrasen trockenwarmer Standorte
  • Hauptvorkommen: nährstoffreiche Stauden- und ausdauernde Unkrautfluren
Bindung an Pflanzengesellschaften Schwerpunktvorkommen in Assoziation: Urtico-Aegopodietum (Tx. 1963) Oberd. 1964 n.inv. Görs. 1968
Hauptvorkommen in Verband: Berberidion Br.-Bl. 1950
Hauptvorkommen in Assoziation: Querco-Ulmetum Issl. 1924 (Fraxino-Ulmetum Tx. 1952)
Nebenvorkommen in Verband: Fumario-Euphorbion Müll. ex Görs 1966
Biotoptyp keinem Biotoptyp zugeordnet
Bindung an Wald
  • ALPEN: keine Waldbindung in dieser Großregion
  • BERGLAND: Krautschicht: Schwerpunkt im Offenland, aber auch im Wald
  • TIEFLAND: Krautschicht: Schwerpunkt im Offenland, aber auch im Wald
Hemerobie (menschlicher Einfluss) m: mesohemerob mesohemerob: Arten in Forsten mit entwickelter Strauch- und Krautschicht, Heiden, Trocken- und Magerrasen, extensive Wiesen und Weiden. BF1
Urbanität (Bindung an Siedlungen) mäßig urbanophil Art wächst vorwiegend in menschlichen Siedlungen. BF1
Ökologischer Strategietyp c (Konkurrenz-Strategen) Bäume, Sträucher und krautige Arten mit hoher Konkurrenzkraft, bedingt durch spezifische morphologische und physiologische Eigenschaften und typische Merkmale ihrer Lebensgeschichte. BF1

Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.

Namen in den Ursprungspublikationen:
  • Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Aristolochia clematitis L..
  • Name in Ellenberg/Weber: Aristolochia clematitis.
  • Name in BiolFlor: Aristolochia clematitis.