Anemone ranunculoides L. (Gelbes Windröschen)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | AuenW u. feuchte LaubmischW, halb schattige, frisch-feuchte Wiesen, nährstoffanspruchsvoll | R436 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L3 T6 K4 R8 F6- N8 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 3 | Schattenpflanze: meist bei weniger als 5 % r. B., doch auch an helleren Stellen | |
| Temperaturzahl | 6 | Mäßigwärme- bis Wärmezeiger: zwischen 5 und 7 stehend (planar bis collin) | |
| Kontinentalitätszahl | 4 | subozeanisch: Schwergewicht in Mitteleuropa, z. T. auch in Osteuropa | |
| Reaktionszahl | 8 | Schwachsäure-/Schwachbasen- bis Basen- und Kalkzeiger: zwischen 7 und 9 stehend, d. h. meist auf Kalk weisend | |
| Feuchtezahl | 6 | Frische- bis Feuchtezeiger: zwischen 5 und 7 stehend | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 8 | ausgesprochener Stickstoffzeiger: zwischen 7 und 9 stehend | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Ordnung: Fagetalia sylvaticae Pawl. 1928 | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Alno-Ulmion Br.-Bl. et Tx. 1943 | (Alno-Padion Knapp 1948) | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Carpinion Issl. 1931 em Oberd. 1953 (grundfeuchte Ausbildungen) | |||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Fagion sylvaticae Pawl. 1928 (grundfeuchte Ausbildungen) | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Tilio-Acerion Klika 1955 | (U.V. Acerion pseudoplatani Oberd. 1957 p.p.) | ||
| Biotoptyp |
Schlucht-, Blockhalden- und Hangschuttwälder [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Laubmischwälder mit z.B. Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Bergulme (Ulmus glabra) oder Sommerlinde (Tilia platyphyllos) in Schluchten oder an steileren Hängen, auf feinerdearmen, aber humosen, teilweise noch in Rutschung befindlichen Fels- oder Steinschuttböden; i.d.R. gute Wasserversorgung durch Sicker- und Grundwasser. Eingeschlossen sind auch von hohem Lindenanteil geprägte Mischwälder an trocken-warmen Standorten auf Geröllhalden. | |
| Bindung an Wald |
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| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | m: mesohemerob - o: oligohemerob | mesohemerob: Arten in Forsten mit entwickelter Strauch- und Krautschicht, Heiden, Trocken- und Magerrasen, extensive Wiesen und Weiden - oligohemerob: Arten schwach durchforsteter oder schwach beweideter Wälder, anwachsender Dünen, wachsender Flach- und Hochmoore sowie naturnaher Heiden und Trockenrasen. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | mäßig urbanophob | Art kommt vorwiegend außerhalb menschlicher Siedlungen vor. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | csr (Konkurrenz-Stress-Ruderal-Strategen) | Intermediärer Typ, oft Rosettenpflanzen oder kleinwüchsige, ausdauernde Arten, die räumlich-zeitliche Nischen gut nutzen können und meist nur eine mittlere Lebensdauer aufweisen. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Anemone ranunculoides L..
- Name in Ellenberg/Weber: Anemone ranunculoides.
- Name in BiolFlor: Anemone ranunculoides.
