Chenopodium hybridum L. (Stechapfelblättriger Gänsefuß)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Stickstoffreiche Äcker (bes. Hackkulturen) u. Gärten, frische Rud.: Schutt, Dungplätze, Balmen, kalkhold | R1527 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L7 T6 K7 R8 F5- N8 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 7 | Halblichtpflanze: meist bei vollem Licht, aber auch im Schatten bis etwa 30 % r. B. | |
| Temperaturzahl | 6 | Mäßigwärme- bis Wärmezeiger: zwischen 5 und 7 stehend (planar bis collin) | |
| Kontinentalitätszahl | 7 | subkontinental bis kontinental: zwischen 6 und 8 stehend | |
| Reaktionszahl | 8 | Schwachsäure-/Schwachbasen- bis Basen- und Kalkzeiger: zwischen 7 und 9 stehend, d. h. meist auf Kalk weisend | |
| Feuchtezahl | 5 | Frischezeiger: Schwergewicht auf mittelfeuchten Böden | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 8 | ausgesprochener Stickstoffzeiger: zwischen 7 und 9 stehend | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart in Klasse: Chenopodietea Br.-Bl. 1951 | ||
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Fumario-Euphorbion Müll. ex Görs 1966 | |||
| Hauptvorkommen in Verband: Sisymbrion Tx. et al. in Tx. 1950 | |||
| Biotoptyp |
Flachgründiger und skelettreicher Kalkacker mit artenreicher Segetalvegetation [Rote Liste: 1! (akut von vollständiger Vernichtung bedroht)] |
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Flachgründige, skelettreiche Kalkackerbrache [Rote Liste: 2-3 (gefährdet bis stark gefährdet)] |
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Extensiv bewirtschafteter Acker auf Löss-, Lehm- oder Tonboden mit vollständiger Segetalvegetation [Rote Liste: 1! (akut von vollständiger Vernichtung bedroht)] |
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| Bindung an Wald | keine Bindung an Wald oder Taxon nicht bewertet | ||
| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | c: a-euhemerob - p: polyhemerob | a-euhemerob: Arten der Ackerfluren mit typisch entwickelter Unkrautflora, des Ansaatgrünlandes, armer Zierrasen, der Intensivforste mit kaum entwickelter Krautschicht, Rieselfelder - polyhemerob: Arten der Sonderkulturen (z. B. Obst, Wein und Ackerfruchtfolgen mit stark selektierter Beikrautflora), Abfalldeponien, Abraumhalden, Trümmerschuttflächen (nur der ersten Sukzessionsstadien, dann Übergang zu a-euhemerob), teilversiegelte Flächen (z. B. gepflasterte Wege, geschotterte Gleisanlagen); Biozönose stark dezimiert; Biotop anhaltend stark verändert. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | urbanoneutral | keine Bevorzugung siedlungsnaher oder siedlungsferner Standorte. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | cr (Konkurrenz-Ruderal-Strategen) | Übergangstyp zwischen Konkurrenz- und Ruderal-Strategen. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Chenopodium hybridum L..
- Name in Ellenberg/Weber: Chenopodium hybridum.
- Name in BiolFlor: Chenopodium hybridum.
