Carex pauciflora Lightf. (Wenigblütige Segge)
Lebensraum und Ökologie
| Standort | Nasse, zeitweilig auch überflutete Hochmoore, selten auch arme Niedermoore, kalkmeidend | R1268 | |
| Ökologische Zeigerwerte | L9 T3 K5 R1 F9- N1 S0 M- | E1 | |
| Lichtzahl | 9 | Volllichtpflanze: nur an voll bestrahlten Plätzen im Freiland, nicht bei weniger als 50 % r. B. | |
| Temperaturzahl | 3 | Kühlezeiger: vorwiegend in subalpinen Lagen | |
| Kontinentalitätszahl | 5 | intermediär: schwach subozeanisch bis schwach subkontinental | |
| Reaktionszahl | 1 | Starksäurezeiger: nur auf sauren, nie auf nur schwach sauren bis alkalischen Böden vorkommend | |
| Feuchtezahl | 9 | Nässezeiger: Schwergewicht auf oft durchnässten (luftarmen) Böden | |
| Feuchtewechsel | - | keine Angabe zum Feuchtewechseltyp | |
| Stickstoffzahl | 1 | Extremer Stickstoffarmutzeiger: stickstoffärmste Standorte anzeigend | |
| Salzzahl | 0 | nicht salzertragend: nur auf Böden ohne Salz (die Zahl „0“ ist bei Berechnungen mit zu verwenden!) | |
| Schwermetallresistenz | - | nicht schwermetallresistent | |
| Formation |
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| Bindung an Pflanzengesellschaften | Kennart schwach in Assoziation: Eriophoro-Trichophoretum cespitosi Rüb. 1933 em . Tx. 1937 | (Sphagnetum magellanici trichophoretosum cespitosi Oberd. 1938) | |
| Schwerpunktvorkommen in Verband: Sphagnion magellanici Kästn. et Flößn. 1933 | |||
| Nebenvorkommen in Verband: Caricion fuscae W.Koch 1926 em. Klika 1934 | |||
| Biotoptyp |
Hochmoor der montanen bis hochmontanen Stufe [Rote Liste: 1-2 (stark gefährdet bis von vollständiger Vernichtung bedroht)] |
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Hoch- und Übergangsmoor der subalpinen bis alpinen Stufe [Rote Liste: 3-V (akute Vorwarnliste)] |
Hoch- oder Übergangsmoorbildung in der subalpinen und alpinen Stufe inkl. des Rasenbinsen-Moores mit Trichophorum cespitosum; durch nährstoffarmes Niederschlagswasser gespeist oder im Zusammenhang mit alpinen Sickerquellen (Quellvermoorungen) auftretend. | ||
| Bindung an Wald | keine Bindung an Wald oder Taxon nicht bewertet | ||
| Hemerobie (menschlicher Einfluss) | a: ahemerob - o: oligohemerob | ahemerob: Arten der Fels-, Moor- sowie Tundrenregionen in manchen Teilen Europas; in Mitteleuropa nur Teile des Hochgebirges - oligohemerob: Arten schwach durchforsteter oder schwach beweideter Wälder, anwachsender Dünen, wachsender Flach- und Hochmoore sowie naturnaher Heiden und Trockenrasen. | BF1 |
| Urbanität (Bindung an Siedlungen) | urbanophob | Art wächst ausschließlich außerhalb menschlicher Siedlungen. | BF1 |
| Ökologischer Strategietyp | s (Stress-Strategen) | Arten mit geringem Zuwachs und morphologisch-physiologischen Anpassungen an Faktoren (z. B. Salzgehalt, Protonen-Konzentration, Staunässe oder Trockenheit usw.), die in zu geringer oder zu hoher Intensität am Standort wirken. | BF1 |
Die Quellen der Angaben zu Lebensraum und Ökologie finden Sie unter Datenquellen.
Namen in den Ursprungspublikationen:- Name in Rothmaler (Müller et al. 2021): Carex pauciflora Lightf..
- Name in Ellenberg/Weber: Carex pauciflora.
- Name in BiolFlor: Carex pauciflora.
