Alle Angaben
Zu der von Ihnen gewählten Pflanzenart liegen folgende Informationen vor:
Wissenschaftlicher Name: Populus tremula L.
Deutscher Name: Zitter-Pappel
Familienzugehörigkeit: Salicaceae, Weidengewächse
Status: einheimisch

Bestimmungshilfe/Morphologie:
Bis 20 m. Rinde bei jungen Bäumen gelbbraun, später schwärzl. Junge Triebe (fast) kahl. Blätter im Umriss fast kreisrund, zuerst seidenhaarig, später verkahlend, ausgeschweift gezähnt, Zähne nach vorne gerichtet, zugespitzt, Oberseite grün, glänzend, Unterseite heller mit weißl. Adernetz. Blattstiel seitl. zusammengedrückt, etwa so lg wie die Spreite. Kätzchen bis 10 cm lg. Staubblätter 4-12. Fruchtknoten kahl, kurz gestielt, Narben rot. Tragblätter dicht u. lg zottig bewimpert.
Bestimmungshilfe/Anmerkungen:
keine Angabe
Bestandsentwicklung und Gefährdung
Gefährdung in Deutschland: * ( ungefährdet)
Anmerkung:
keine Angabe
Gefährdungsursachen / Entwicklungstrend: keine Angaben
Verantwortlichkeit Deutschlands: keine Angabe
Bestandsentwicklung: keine Angabe
Bestandsentwicklung in Mitteleuropa: keine Angabe
Gefährdung in Europa und weltweit: keine Angabe
Gefährdung und Status in den Bundesländern:| Sippenname nach Korneck 1996: | Populus tremula |
|---|---|
| Schleswig-Holstein (1990) | * |
| Niedersachsen + Bremen (1993) | * |
| Mecklenburg-Vorpommern (1992) | * |
| Brandenburg + Berlin (1993) | * |
| Sachsen-Anhalt (1992) | * |
| Sachsen* (1999) | * |
| Thüringen (1993) | * |
| Hessen* (1996/Nachträge 1999) | * |
| Nordrhein-Westfalen* (1999) | * |
| Rheinland-Pfalz (1986) | * |
| Saarland (1988/1993) | * |
| Baden-Württemberg* (1999) | * |
| Bayern (1987) | * |
| Hamburg** (1998) | * |
| Berlin** (2001) | * |
Gesetzlicher und internationaler Schutz
Gesetzlicher und internationaler Schutz:
BArtSchV:
FFH: keine FFH-Art
EU-VO/CITES:
Berner Konvention: Nein
Taxonomie und Nomenklatur
Name, Autor, -Zitat-, ggf. Zusätze und Bemerkungen, ggf. Typus | Floren- synopse | |
| G | Populus tremula L. -Sp. Pl.: 1034 (1753)*- | EFHORS |
Verbreitung/Areal
Klimazone: meridional bis boreal
Höhenstufe: planar-collin (Flach- und Hügelland) oder indifferent
Meeresnähe/Kontinentalität: subozeanisch-subkontinental
Kontinente/Regionen: Europa, Asien
Arealformel (nach Meusel): keine Angaben
Arealzentrum (nach Meusel): keine Angaben
Arealtyp (nach Oberdorfer): eurasiatisch
Arealgröße: keine Angaben
Häufigkeit: keine Angaben
Arealanteil Deutschlands: keine Angaben
Arealcharakter in Deutschland: keine Angaben
Lebensraum
Formation:
Bruch- und Auenwälder (Nebenvorkommen)
Laub- und Tannenwälder mittlerer Standorte (Hauptvorkommen)
Laub- und Nadelwälder saurer, nährstoffarmer Böden (Hauptvorkommen)
Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte (Nebenvorkommen)
Bindung an Wald:
ALPEN : Baumschicht
BERGLAND : Baumschicht
TIEFLAND : Baumschicht
Pflanzengesellschaften:
Schwerpunktvorkommen Verband Sambuco-Salicion capreae Tx. 1950
Hauptvorkommen Verband Genistion Böch. 1943
Hauptvorkommen Ordnung Prunetalia Tx. 1952
Zeigerwerte (nach Ellenberg)
Lichtzahl: 6 = Halbschatten- bis Halblichtpflanze
Temperaturzahl: 5 = MäßigwärmezeigerKontinentalitätszahl: 5 = See-/Steppen-Übergangsklima zeigend
Feuchtezahl: 5 = Frischezeiger
Feuchtewechsel: keinen Wechsel der Feuchte zeigend
Reaktionszahl: indifferent
Stickstoffzahl: indifferent
Salzzahl: 0 = nicht salzertragend
Schwermetallresistenz: nicht schwermetallresistent
Zivilisationseinfluß
menschlicher Einfluß (Hemerobie): 3 (mesohemerob) bis 4 (beta-euhemerob)
Bindung an Städte (Urbanität): mäßig urbanophob (vorwiegend außerhalb von Städten)
Biologische Merkmale
Chromosomenzahl:
n = 19,57/2(Tischler 1950)
Geschlechtsverteilung: keine Angaben
Lebensform: Phanerophyt
Blattausdauer: sommergrün
Blattform: Vollform
Wasser- und Gashaushalt: mesomorph
Kletter- und Aufsitzerpflanzen: nicht kletternd oder epiphytisch
Parasitismus: keine Daten über Parasitismus vorhanden
Blühphase: Vorfrühling
Blühsippen: keine Blühsippen bekannt
Bestäubung: Windbestäubung
Ausbreitung: Windausbreitung, Selbstausbreitung
Dominanz: größere Gruppen, nur selten bestandsbildend
Strategie: Konkurrenzstratege
Nutzung
Eßbarkeit und Giftigkeit (nach Haeupler & Muer): keine Angaben
Nutzung: Pflanze mit ethnobotanischer Bedeutung (z.B. Zauber-/Hexenpflanze, Aphrodisiakum, psychoaktiv); Heilpflanze;
Genetische Ressource: keine Angaben
Die Verbreitung der Pflanzensippe in Deutschland (Rasterkarte) sowie die Auflistung von Schmetterlingsarten für diese Sippe sind nicht in dieser Übersicht enthalten.

