Das FloraMap Framework setzt sich zusammen aus einem Java-Applet, welches auf dem CommonGis System der Arbeitsgruppe SPADE am Fraunhofer Institut für autonome, intelligente Systeme (Fraunhofer-AIS) basiert, sowie den umgebenden Frames, die mit dem Applet kommunizieren und dieses ansteuern.
Erläuterungen zum Kartenfenster
Verbreitung einer Art
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Im Übersichtsmassstab wird die Verbreitung der Art der besseren Übersichtlichkeit halber in drei Klassen als sogenannte "Qualitative Choroplethenkarte (=Flächenkartogramme) dargestellt. Entsprechend ändert sich in der Legende das Thema "Bisherige Beobachtungen", unter welchem die auf TK25-Raster aggregierten Daten aus der Datenbank der Floristischen Kartierung Deutschland (FlorKart) dargestellt werden. Ebenfalls kommt auf der rechten Seite ein neues Karteiblatt "Kartenmanipulator" hinzu, über das sich die Farbgebung der Klassen manipulieren sowie Graphiken zur Klassifizierungsstatistk aufblättern lassen.
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Verbreitung einer Artengruppe |
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Während sich bei der Verbreitungskarte einer Art die Darstellung ab einem bestimmten Zoom-Faktor (siehe Kartenwerkzeuge) zur Symbolisierungsmethode "Piktogramme" wandelt, bei der alle unterschiedlichen Status-Eigenschaften durch entsprechende Symbole dargestellt werden, bleibt es bei der Verbreitungskarte von Artengruppen bei der Choroplethen-Methode. Hier kann jetzt über das Karteiblatt "Kartenmanipulaton" die Klassifizierung und Einfärbung der Klassen weitgehend den eigenen Vorstellungen angepasst werden.
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Hier kann sowohl über den Knopf "Automatic classification", durch direkte Eingabe vom Klassengrenzen in das Eingabefeld sowie durch Setzen und Ziehen von Klassengrenzen in der Balkendarstellung die Anzahl und Breite der Klassen festgelegt werden. Durch Anklicken des regenbogenfarbigen Kästchens oberhalb des Klassifizierungsbalkens wird ein Java-Fenster zur Farbauswahl geöffnet |
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"Automatic classification" öfnet ein Java-Fenster, in dem ein Verfahren für die automatische Klassfikation ausgewählt werden kann
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Nach Auswahl des Klassifikationsverfahrens kann man die Anzahl der zu berechnenden Klassen festlegen. |
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Java-Fenster zur Farbauswahl. Da bei Artenzahlen die Mittelwerts- und Negativfarbe keine Rolle spielt, reicht die Auswahl der Positiv-Farbe |
Die Karten-Werkzeuge
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| Die Interaktion mit der Karte erfolgt abhängig von Einstellungen in der abgebildeten Werkzeugleiste. Diese enthält zwei Typen von Knöpfen: die 4 linken Knöpfe sowie der äusserste rechte Knopf veranlassen sofort die entsprechende Aktion: (z.B. Lupenknopf (+) = reinzoomen). Die drei mittleren Knöpfe sind echte "Radioknöpfe": das Anklicken eines Knopfes lässt ihn in gedrückter Stellung einrasten und lässt den vorher gedrückten Knopf wieder rausspringen. Der gedrückte Knopf aktiviert die durch ihn symbolisierte Funktionalität in der Karte. Standardeinstellung nach Start ist der gedrückte Knopf zum Aufziehen (Ziehen mit gedrückter linker Maustaste) eines Zoom-Fensters. Hat man den Knopf mit der Hand aktiviert, kann man den Kartenausschnitt durch Ziehen mit gedrückter linker Maustaste verschieben. Ist der dritte Knopf aktiviert, werden alle Objekte, die in einem auf der Karte aufgezogenen Fenster liegenden und zum momentan in der Legende aktivierten Thema gehören, selektiert. |
| Beispiele für die Zoom-Funktion: |
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| Ab einer definierten Zoom-Stufe wird auf die Darstellung der Verbreitung mit Symbolen für den Status der Natürlichkeit des Vorkommens umgeschaltet. Entsprechend ändert sich die Legende. |
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| Beim weiteren Zoomen in einen Kartenausschnitt wird ab einem bestimmten Maßstab als Kartenhintergrund der für diesen Kartenausschnitt relevante Teil der Topographischen Karte im Maßstab 1:500000 geladen. Der Ladevorgang kann je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung einige Sekunden dauern. |
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Auf der höchsten Zoomstufe wird die Topographische Karte im Maßstab 1 : 25000 (DTK25) für den gewählten Raumausschnitt geladen, dies kann je nach Schnelligkeit der Internetverbindung etwas dauern. |
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Im gleichen Zoombereich, bei der die DTK25 angezeigt wird, wird auch das Kartenthema "Neue Beobachtungen" aktiviert, so dass die Einstellungen zur Gittertiefe zu sehen sind. Das Gitternetz leitet sich vom Kartenschnitt der DTK25 in fortlaufender Quadrantenteilung ab. Gittertiefe=1 bedeutet: erste Quadrantenteilung; 2x2 Gitterzellen pro Kartenblatt. Gittertiefe=5 demnach: fünfte Quadrantenteilung; 32x32 Gitterzellen pro Kartenblatt. |
| Im rechten Frame unterhalb der Karte können neue Beobachtungen erfasst werden, deren Lokalität in dem dargestellten Kartenauschnitt eingetragen werden können. Die Erfassung von Beobachtungen kann nur von angemeldeten Personen erfolgen. Dazu wird derzeit eine Prozedur entwickelt, mit der überprüft wird, ob ein Benutzer registriertes Mitglied im FloraWeb-Forum ist und zu noch zu definierenden Gruppen gehört. Sobald diese Funktionen bereitstehen, werden wir in FloraWeb unter der Rubrik "Neues" darüber berichten. |
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Im linken Frame markiert man eine oder mehrere Arten, zu denen man Funddaten erfassen möchte. Das erste Drücken des Knopfes |zur Erfassung| fürhrt zunächst zur Anmeldeseite. |
 | Derzeit ist als "Spielwiese" ein Benutzer "Test" eingerichtet, wo man sich mit gleichnamigem Passwort anmelden und die Erfassungsfunktionalitäten ausprobieren kann. |
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| Hier also die Erfassungsmaske im rechten Frame: hier gibt es zwei obligat auszufüllende Felder: das Datum oder der Zeitraum der Beoabchtung muss (derzeit leider mit komplettem Format TT.MM.YYYY, Zahlen < 10 ohne vorangestellte 0, also z.B.: 1.3.2004) in die Felder "vom" und "bis" eingetragen werden, wurde die Boabachtung an einem Tag gemacht, schreibt man in beide Felder das Gleiche. Der Status des Vorkommens ist aus einer Liste auszuwählen, wenn man nicht die Voreinstellung übernehmen will. Hat man mehrere Arten in den Erfassungframe übertragen, kann man artspezifische Daten wie Häufigkeitsangaben oder Status-Informationen jeder Art einzeln zuordnen, indem man mit den Pfeil-Buttons durch die Liste blättert. In dem Anzeigefeld neben den Pfeil-Buttons wird angezeigt, welche Position in der Liste die gerade angezeigt Art einnimmt. |
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 | Für Erfassung des Ortsbezugs kann man nun in den relevanten Kartenausschnitt zoomen und mit der Maus ein bis mehrere Fundorte markieren. Es können entweder Punktmarker gesetzt werden, die mit Mittelpunktskoordinate und Unschärfe-Radius in Abhängigkeit vom Maßstab ausgelesen werden. Alternativ kann man durch Umschalten des Radioknopfes im rechten Applet-Fenster auf Rasterzellen ein bis mehrere Rasterzellen in der vorgegebenen Gittertiefe selektieren. In beiden Faäälen wird jeweils eine Mittelpunktskoordinate sowie die Rasterzellen-Kennziffer zum Abspeichern in der Datenbank übermittelt. |
 | Mit dem Knopf "Speichern werden die erfassten Daten zu einer Fundmeldung in der Datenbank abgespeichert, sie können mit dem Knopf "Anzeigen" auch wieder abgefragt und in der Karte dargestellt werden. |
 | Mit dem Speichern wird die Darstellung der Fundpunkte in der Karte aktualisiert, gleichzeitig sind auch noch die Marker gesetzt, die der Erfassung gedient haben und die man jetzt explizit löschen muss, wenn man neue Fundpunkte setzen will. Will man jedoch ein paar ergänzende Fundpunkte für eine weitere Art festlegen, können die vorhandenen Marker auch stehenbleiben und lediglich die zusätzlchen ergänzt werden. |
 | Umschalten auf "Zellen erfassen" wandelt in der Kartendarstellung als Punkte erfasste Ortsbezüge in Rasterzellen-Darstellung um: in der Datenbank bleibt natürlich der Fundpunktbezug erhalten. |
 | Hat man mehrere Arten an verschiedene Fundpunkten erfasst, erhält man automatisch unterschiedlich eingefärbte Fundpunkte. Bei der Positionierung des Mauszeigers über einem Punkt werden im rechten Teil des Applet-Fensters die zughörgen Artnamen und Statusinformationen angezeigt. |
 | Beim Rauszoomen bleiben die Punkt-Marker in ihrer Größe erhalten, daher auch in größerer Übersichtdarstellung noch sichtbar. Die z.T dann übereinanderfallenden Punkte werden in der inhaltlichen Darstellung links neben der Karte mit ihren Detailinformationen angezeigt, wenn man den Mauszeiger über die Punkte positioniert |
Nun viel Vergnügen beim Testen des neuen FloraMap mit Common-GIS "Motor"