Aesculus hippocastanum L. (Gewöhnliche Rosskastanie)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 1] 89
Vegetative Ausbreitung manchmal Wurzelspross 89

Sexuelle Merkmale

Keine Chromosomendaten zum Taxon im Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 20
2n = 40
[Quelle 7150] 89
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 89
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Insektenbestäubung [Quelle 1] 89
Blumentyp (nach Kugler 1970) Eigentliche Lippenblumen 89
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit völlig verborgenem Nektar 89
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 89
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 89
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 89
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 89
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer trimonözisch zwittrige, weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze. 89
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 89
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
89

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 89
Dysochorie Diasporen dienen als Nahrung, gehen z. T. verloren und können aufgehen. 89
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 89
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 89
Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 89
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 89

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen:

  • Name in BiolFlor: Aesculus hippocastanum.