Zostera noltei Hornem. (Zwerg-Seegras)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp meist vegetativ, selten Samen [Quelle 13905] 6454
Vegetative Ausbreitung immer Rhizom 6454

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
12 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Zostera noltei Hornem. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S301
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 6
2n = 12
[Quelle 7150] 6454
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 6454
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Wasserbestäubung [Quelle 1] 6454
immer Wasserbestäubung [Quelle 13905] 6454
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 6454
Blumenklasse (nach Müller 1881) Wasserblumen: auf oder unter Wasser befruchtet 6454
Bestäuber - 6454
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 6454
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 6454
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 6454
immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 6454
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 6454
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 14980]
6454

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 6454
Fruchttyp Hülse trockene Streufrucht aus einem Fruchtblatt, welche sich an Rücken- und Bauchnaht öffnet. 6454
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 6454
Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 6454
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 6454

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 13905] Markgraf, F. (1981): Ordnung Heliobae. In: Hegi, G.B. (Hrsg.) Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Vol I/2, S. 150-260, Paul Parey, Berlin
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 14980] Anmerkung (2002): wahrscheinlich SC, da nur SC-Arten in Gattung/Artengruppe bekannt.

Namen in den Ursprungspublikationen: