Zostera marina L. (Echtes Seegras)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp meist vegetativ, selten Samen [Quelle 13905] 6453
Vegetative Ausbreitung immer Rhizom 6453

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Zostera marina L.:
Chromosomen Anz. Nachweise
12 2
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Zostera marina L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S298
Zostera angustifolia (Hornem.) Rchb.:
Chromosomen Anz. Nachweise
12 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Zostera angustifolia (Hornem.) Rchb. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S300
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 6
2n = 12
[Quelle 7150] 6453
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 6453
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Wasserbestäubung [Quelle 13249] 6453
immer Wasserbestäubung [Quelle 13905] 6453
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 6453
Blumenklasse (nach Müller 1881) Wasserblumen: auf oder unter Wasser befruchtet 6453
Bestäuber - 6453
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 1] 6453
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 6453
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 6453
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 6453
immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 6453
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 6453
protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 6453
protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 6453
proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 6453
SI-Mechanismus Inzuchtdepression Bei Selbstbefruchtung wirken sich schädiche Allele verstärkt aus und führen besonders während der Samenentwicklung, Keimung und Etablierungsphase zu erhöhter Mortalität.
[Quelle ]
6453
SI-Reaktion ± selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt meist zum Samenansatz.
[Quelle 14726]
6453
selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 14723]
6453

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 6453
Fruchttyp Hülse trockene Streufrucht aus einem Fruchtblatt, welche sich an Rücken- und Bauchnaht öffnet. 6453
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 6453
Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 6453
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 6453

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 13905] Markgraf, F. (1981): Ordnung Heliobae. In: Hegi, G.B. (Hrsg.) Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Vol I/2, S. 150-260, Paul Parey, Berlin
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 13249] Tutin, T.G. (1942): Biological Flora of the British Isles: Zostera L. ; Zostera marina L.. Journal of Ecology 30:217-224
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle ] Reusch, T.B.H. (2001): Fitness-consequences of geitonogamous selfing in a clonal marine angiosperm (Zostera marina). Journal of Evolutionary Biology 14:129-138
  • [Quelle 14726] Reusch, T.B.H. (2001): Fitness-consequences of geitonogamous selfing in a clonal marine angiosperm (Zostera marina). Journal of Evolutionary Biology 14:129-138
  • [Quelle 14723] Ruckelshaus, M.H. (1995): Estimation of outcrossing rates and of inbreeding depression in a population of the marine angiosperm Zostera marina. Marine Biology 123:583-593

Namen in den Ursprungspublikationen: