Thymus pulegioides L., s. l. (Arznei-Thymian)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp meist Samen, selten vegetativ [Quelle 13306] 5965
Vegetative Ausbreitung immer Ausläufer 5965

Sexuelle Merkmale

Keine Chromosomendaten zum Taxon im Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 14
2n = 28
[Quelle 7417] 5965
Ploidiegrad diploid [Quelle 7417] 5965
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 5965
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 13306] 5965
Blumentyp (nach Kugler 1970) Eigentliche Lippenblumen 5965
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit völlig verborgenem Nektar 5965
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 5965
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 5965
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 5965
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 5965
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 5965
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 5965
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 13306]
5965
selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 15046]
5965

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 5965
Endochorie Ausbreitung nach Schlucken und Passage des Verdauungstraktes. 5965
Stomatochorie Ausbreitung durch den Mund von Tieren. 5965
Fruchttyp Bruchfrucht Trockenfrucht aus einem oder zwei Fruchtblättern, die durch Spaltung falscher Scheidewände quer in mehrere stets einsamige, geschlossen bleibende Teilfrüchte zerfällt, d.h. die Teilfrüchte bestehen nur aus Fragmenten eines oder mehrerer Fruchtblätter. 5965
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 5965
Teilfrucht meist einsamiges und geschlossen bleibendes Fragment von Zerfallfrüchten, bestehend aus einem vollständigen Fruchtblatt oder aus Teilen eines oder mehrerer Fruchtblätter. 5965
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Teilfrucht: nicht heteromorph 5965

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle 13306] Pigott, C.D. (1955): Biological Flora of the British Isles: Thymus L.. Journal of Ecology 43:365-387
  • [Quelle 7417] Wisskirchen, R., Haeupler, H. (1998): Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 15046] Owens, S.J., Ubera-Jimenez, J.L. (1992): Breeding systems in Labiatae. In: Harley, R.M., Reynolds, T. (Hrsg.) Advances in Labiatae Science, S. 257-280, Kew, London

Namen in den Ursprungspublikationen:

  • Name in BiolFlor: Thymus pulegioides.