Aristolochia clematitis L. (Osterluzei)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 570
Vegetative Ausbreitung immer Rhizompleiokorm 570
immer Wurzelspross 570

Sexuelle Merkmale

Keine Chromosomendaten zum Taxon im Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 7
2n = 14
[Quelle 7150] 570
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 570
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 570
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 13661] 570
nie Selbstbestäubung [Quelle 1] 570
Blumentyp (nach Kugler 1970) Kesselfallenblumen 570
Blumenklasse (nach Müller 1881) Kesselfallenblumen 570
Bestäuber sehr kleine Dipteren 570
Belohnung für Bestäuber wenig Nektar [Quelle 1] 570
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 570
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 570
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 570
immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 570
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 570
protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 570
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 13731]
570

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 570
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 570
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 570
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 570

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 13661] Daumann, E. (1971): Zur Bestäubungsökologie von Aristolochia clematis L.. Preslia (Praha) 43:105-111
  • [Quelle 13731] Thien, L.B., Azuma, H., Kawano, S. (2000): New perspectives on the pollination biology of basal angiosperms. International Journal of Plant Sciences 161:S225-S235

Namen in den Ursprungspublikationen:

  • Name in BiolFlor: Aristolochia clematitis.