Quercus robur L. (Stiel-Eiche)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 13403] 4685

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
24 2
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Quercus robur L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S1793
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 12
2n = 24
[Quelle 7150] 4685
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 4685
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Windbestäubung [Quelle 1] 4685
immer Windbestäubung [Quelle 12551] 4685
immer Windbestäubung [Quelle 13403] 4685
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 4685
Blumenklasse (nach Müller 1881) Windblütler 4685
Bestäuber - 4685
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 1] 4685
Befruchtungstyp xenogam obligate Fremdbefruchtung; die Gameten stammen von verschiedenen Sporophyten. 4685
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 4685
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 4685
immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 4685
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 4685
SI-Mechanismus Gametophytische Selbst-Inkompatibilität Alle Pollen keimen auf dem Stigma, das Pollenschlauchwachstum stoppt aber im Pistill, wenn das im haploiden Pollen exprimierte Allel einem der Allele im Pistill entspricht.
[Quelle ]
4685
SI-Reaktion ± selbstinkompatibel Selbstbefruchtung wird meistens verhindert.
[Quelle 13403]
4685
selbstinkompatibel Selbstbefruchtung und Samenansatz wird durch genetisch festgelegte Mechanismus verhindert.
[Quelle 14586]
4685

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 4685
Dysochorie Diasporen dienen als Nahrung, gehen z. T. verloren und können aufgehen. 4685
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 4685
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 4685
Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 4685
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph 4685

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 13403] Jones, E.W. (1959): Biological Flora of the British Isles: Quercus L.. Journal of Ecology 47:169-216
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 12551] Bengt, J. (Hrsg.) (2000): Flora Nordica 1. The Royal Swedish Academy of Sciences, Stockholm
  • [Quelle ] de Nettancourt, D. (1977): Incompatibility in angiosperms. Springer, Berlin
  • [Quelle 14586] Barrett, S.C.H. (1998): The evolution of mating strategies in flowering plants. Trends in Plant Science 3:335-341

Namen in den Ursprungspublikationen: