Odontites vulgaris Moench (Roter Zahntrost)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 3867

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
20 4
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Odontites vulgaris Moench bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S3325
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 9
2n = 27
[Quelle 12584] 3867
1n = 10
2n = 20
[Quelle 7150] 3867
Ploidiegrad triploid [Quelle 12584] 3867
diploid [Quelle 7150] 3867
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 3867
bei ausbleib. Fremdbest. Selbstbestäubung [Quelle 1] 3867
Blumentyp (nach Kugler 1970) Eigentliche Lippenblumen 3867
Blumenklasse (nach Müller 1881) Hymenopterenblüten 3867
Bestäuber Hymenopteren 3867
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 3867
Befruchtungstyp gemischte Befruchtung sowohl Selbst- als auch Fremdbefruchtung sind häufig. 3867
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 3867
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 3867
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 3867
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 1]
3867

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 3867
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 3867
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 3867
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph
manchmal: Ausbildung flächiger Anhänge
3867

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 12584] Dobes, C., Vitek, E. (2000): Documented chromosome number checklist of Austrian vascular plants. Verlag des Naturhistorischen Museums Wien, Wien
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig

Namen in den Ursprungspublikationen: