Helleborus foetidus L. (Stinkende Nieswurz)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 2801

Sexuelle Merkmale

Keine Chromosomendaten zum Taxon im Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 8
2n = 32
[Quelle 7150] 2801
Ploidiegrad tetraploid [Quelle 7150] 2801
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 2801
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 12665] 2801
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 13153] 2801
bei ausbleib. Fremdbest. Selbstbestäubung [Quelle 1] 2801
selten Selbstbestäubung [Quelle 12665] 2801
bei ausbleib. Fremdbest. Selbstbestäubung [Quelle 13153] 2801
Blumentyp (nach Kugler 1970) Glockenblumen mit klebrigem Pollen 2801
Blumenklasse (nach Müller 1881) Übergangstyp Blüten mit völlig verborgenem Honig - Bienenblüten im engeren Sinn 2801
Bestäuber Bienen mit Rüssellänge bis 7 mm 2801
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 2801
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 2801
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 2801
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 2801
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 2801
SI-Mechanismus Gametophytische Selbst-Inkompatibilität Alle Pollen keimen auf dem Stigma, das Pollenschlauchwachstum stoppt aber im Pistill, wenn das im haploiden Pollen exprimierte Allel einem der Allele im Pistill entspricht.
[Quelle ]
2801
SI-Reaktion ± selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt meist zum Samenansatz.
[Quelle 13153]
2801
± selbstinkompatibel Selbstbefruchtung wird meistens verhindert.
[Quelle 1]
2801
± selbstinkompatibel Selbstbefruchtung wird meistens verhindert.
[Quelle 7368]
2801
± selbstinkompatibel Selbstbefruchtung wird meistens verhindert.
[Quelle 12665]
2801

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Stomatochorie Ausbreitung durch den Mund von Tieren. 2801
Fruchttyp Sammelbalg miteinander verbundene oder verwachsene Balgfrüchte bei einer Blüte mit freien Fruchtblättern (chorikarpes Gynözeum). 2801
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 2801
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph
immer: Ausbildung nährstoffreicher Anhänge
2801

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 12665] Vesprini, J.L., Pacini, E. (2000): Breeding systems in two species of the genus Helleborus (Ranunculaceae). Plant Biosystems 134:193-197
  • [Quelle 13153] Herrera, C.M., Sanchez-Lafuente, A.M., Medrano, M., Guitian, J., Cerda, X., Rey, P. (2001): Geographical variation in autonomous self-pollination levels unrelated to pollinator service in Helleborus foetidus (Ranunculaceae). American Journal of Botany 88:1025-1032
  • [Quelle ] de Nettancourt, D. (1977): Incompatibility in angiosperms. Springer, Berlin
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen:

  • Name in BiolFlor: Helleborus foetidus.