Sedum rupestre L., nom. cons. (Felsen-Fetthenne)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 12513] 23907
Vegetative Ausbreitung immer Ausläufer 23907

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
112 3
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Sedum rupestre L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S1342
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 16
2n = 112
[Quelle 7150] 23907
1n = 17
2n = 68
[Quelle 7150] 23907
Ploidiegrad heptaploid [Quelle 7150] 23907
tetraploid [Quelle 7150] 23907
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 1] 23907
in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 12513] 23907
bei ausbleib. Fremdbest. Selbstbestäubung [Quelle 12513] 23907
Blumentyp (nach Kugler 1970) Scheibenblumen, Nektar ± verborgen, Nektarien am oder im Fruchtknoten 23907
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit halbverborgenem Nektar 23907
Bestäuber Syrphiden, Bienen, Falter 23907
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 23907
Befruchtungstyp gemischte Befruchtung sowohl Selbst- als auch Fremdbefruchtung sind häufig. 23907
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 23907
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 23907
immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 23907
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) leicht proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, danach auch weiblich, mit deutlicher Überlappung der Geschlechter. 23907
proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 23907
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
23907

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 23907
Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 23907
Hydrochorie Ausbreitung durch Wasser. 23907
Stomatochorie Ausbreitung durch den Mund von Tieren. 23907
Fruchttyp Sammelbalg miteinander verbundene oder verwachsene Balgfrüchte bei einer Blüte mit freien Fruchtblättern (chorikarpes Gynözeum). 23907
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 23907
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph
manchmal: Ausbildung flächiger Anhänge
23907

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 12513] Lippert, W. (1995): Crassulaceae. In: Hegi, G.B. (Hrsg.) Illustrierte Flora von Mitteleuropa, 4 (2a), S. 69-129, Blackwell, Berlin
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: