Fagus sylvatica L. (Gewöhnliche Buche)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 2357

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
22 2
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Fagus sylvatica L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S1788
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 12
2n = 24
[Quelle 7150] 2357
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 2357
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Windbestäubung [Quelle 1] 2357
immer Windbestäubung [Quelle 12551] 2357
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 2357
Blumenklasse (nach Müller 1881) Windblütler 2357
Bestäuber - 2357
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 1] 2357
Befruchtungstyp xenogam obligate Fremdbefruchtung; die Gameten stammen von verschiedenen Sporophyten. 2357
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 2357
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 2357
immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 2357
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 2357
SI-Mechanismus Gametophytische Selbst-Inkompatibilität Alle Pollen keimen auf dem Stigma, das Pollenschlauchwachstum stoppt aber im Pistill, wenn das im haploiden Pollen exprimierte Allel einem der Allele im Pistill entspricht.
[Quelle ]
2357
SI-Reaktion selbstinkompatibel Selbstbefruchtung und Samenansatz wird durch genetisch festgelegte Mechanismus verhindert.
[Quelle 13016]
2357

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 2357
Dysochorie Diasporen dienen als Nahrung, gehen z. T. verloren und können aufgehen. 2357
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 2357
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 2357
Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 2357
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph
manchmal: Ausbildung flächiger Anhänge
2357

Verwandte Taxa ähnlichen Umfangs, denen ggf. Eigenschaften zugeordnet wurden:

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 12551] Bengt, J. (Hrsg.) (2000): Flora Nordica 1. The Royal Swedish Academy of Sciences, Stockholm
  • [Quelle ] Hagman, M. (1975): Incompatibility in forest trees. Proceedings of the Royal Society London. Series B 188:313-326
  • [Quelle 13016] Fryxell, P.M. (1957): Modes of reproduction of higher plants. The Botanical Review 23:135-233

Namen in den Ursprungspublikationen: