Securigera varia (L.) Lassen (Bunte Beilwicke)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp meist Samen, selten vegetativ [Quelle 15006] 21382
Vegetative Ausbreitung immer Wurzelspross 21382

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
24 3
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Securigera varia (L.) Lassen bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S1411
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 6
2n = 24
[Quelle 7150] 21382
1n = 8
2n = 16
[Quelle 9833] 21382
Ploidiegrad tetraploid [Quelle 7150] 21382
diploid [Quelle 9833] 21382
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Insektenbestäubung [Quelle 14482] 21382
immer Insektenbestäubung [Quelle 15060] 21382
Blumentyp (nach Kugler 1970) Schmetterlingsblumen, Fabaceentyp, Bürsteneinrichtung 21382
Blumenklasse (nach Müller 1881) Hymenopterenblüten 21382
Bestäuber Hymenopteren 21382
Belohnung für Bestäuber vorhanden Nektar [Quelle 1] 21382
Befruchtungstyp xenogam obligate Fremdbefruchtung; die Gameten stammen von verschiedenen Sporophyten. 21382
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 21382
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 21382
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) homogam Blüten sind gleichzeitig männlich und weiblich. 21382
SI-Mechanismus Gametophytische Selbst-Inkompatibilität Alle Pollen keimen auf dem Stigma, das Pollenschlauchwachstum stoppt aber im Pistill, wenn das im haploiden Pollen exprimierte Allel einem der Allele im Pistill entspricht.
[Quelle ]
21382
SI-Reaktion ± selbstinkompatibel Selbstbefruchtung wird meistens verhindert.
[Quelle 14482]
21382

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 21382
Fruchttyp Bruchfrucht Trockenfrucht aus einem oder zwei Fruchtblättern, die durch Spaltung falscher Scheidewände quer in mehrere stets einsamige, geschlossen bleibende Teilfrüchte zerfällt, d.h. die Teilfrüchte bestehen nur aus Fragmenten eines oder mehrerer Fruchtblätter. 21382
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Teilfrucht meist einsamiges und geschlossen bleibendes Fragment von Zerfallfrüchten, bestehend aus einem vollständigen Fruchtblatt oder aus Teilen eines oder mehrerer Fruchtblätter. 21382
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 21382
Teilfrucht: nicht heteromorph
manchmal: Ausbildung gestreckter Fortsätze
21382

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 15006] Klimes, L. & Klimesova, J. (1997): CLOPLA1, (CLOnal PLAnts, version 1) a database of clonal plants. http://www.butbn.cas.cz/klimes/clopla.htm
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 9833] Goldblatt, P., Johnson, D.E. (1998): Index to plant chromosome numbers 1994-1995. Monographs in Systematic Botany 69:1-208
  • [Quelle 14482] McGregor, S.E. (1976): Insect pollination of cultivated crop plants. USDA, updated regularly at http://gears.tucson.ars.ag.gov/book/
  • [Quelle 15060] Kirchner, O. (1905): Über die Wirkung der Selbstbestäubung bei den Papilionaceen. Naturwissenschaftliche Zeitschrift für Land- und Forstwirtschaft 3:97-111
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle ] de Nettancourt, D. (1977): Incompatibility in angiosperms. Springer, Berlin

Namen in den Ursprungspublikationen: