Cirsium arvense (L.) Scop. (Acker-Kratzdistel)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 13490] 1557
Vegetative Ausbreitung immer Wurzelspross 1557

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
34 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Cirsium arvense (L.) Scop. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S3619
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 17
2n = 34
[Quelle 7150] 1557
Ploidiegrad diploid [Quelle 7150] 1557
Bestäubung (Pollenvektoren) immer Insektenbestäubung [Quelle 2] 1557
immer Insektenbestäubung [Quelle 13490] 1557
Blumentyp (nach Kugler 1970) Köpfchenblumen, Asteraceae, ausschließlich Röhrenblüten 1557
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumengesellschaften mit völlig verborgenem Nektar 1557
Bestäuber Bienen, Hummeln, Wespen, Bombyliden, Syrphiden 1557
Belohnung für Bestäuber reichlich Nektar [Quelle 1] 1557
Befruchtungstyp xenogam obligate Fremdbefruchtung; die Gameten stammen von verschiedenen Sporophyten. 1557
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 1557
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer diözisch männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen. 1557
immer diözisch männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen. 1557
selten gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 1557
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) proterandrisch Blüten sind zuerst männlich, später weiblich, Überlappung der Geschlechter unklar. 1557
SI-Reaktion ± selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt meist zum Samenansatz.
[Quelle 9823]
1557
selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
1557

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 1557
Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 1557
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 1557
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht Gebilde, das sich zur Samenreife aus dem Fruchtknoten entwickelt hat. 1557
Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 1557
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph 1557

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 13490] Moore, R.J. (1975): The biology of Canadian weeds. 13. Cirsium arvense (L.) Scop.. Canadian Journal of Plant Science 55:1033-1048
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 2] Anmerkung (2002): pers. obs..
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 9823] Grime, J.P., Hodgson, J.G., Hunt, R. (1988): Comparative Plant Ecology. Unwin Hyman, London
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: