Cerastium glomeratum Thuill. (Knäuel-Hornkraut)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen [Quelle 14909] 1453

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
72 4
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Cerastium glomeratum Thuill. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S2435
Chromosomenzahl (BiolFlor) 1n = 18
2n = 72
[Quelle 7150] 1453
Ploidiegrad tetraploid [Quelle 7150] 1453
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Selbstbestäubung [Quelle 1] 1453
Blumentyp (nach Kugler 1970) Scheibenblumen, Nektar ± verborgen, Nektarien an der Basis der Staubblätter 1453
Blumenklasse (nach Müller 1881) Blumen mit halbverborgenem Nektar 1453
Bestäuber Syrphiden, Bienen, Falter 1453
Befruchtungstyp obligat Autogam obligate Selbstbefruchtung; die Gameten stammen vom selben Sporophyten. 1453
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 1453
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) in der Regel synözisch (hermaphroditisch) alle Blüten zwittrig. 1453
selten gynodiözisch weibliche und zwittrige Blüten auf verschiedenen Pflanzen oder w. u. monözische Bl. Auf versch. Pfl.. 1453
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) homogam Blüten sind gleichzeitig männlich und weiblich. 1453
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
1453

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 1453
Hydrochorie Ausbreitung durch Wasser. 1453
Fruchttyp Kapsel trockene Streufrucht aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern, die sich durch Längsspalten, Deckel, Klappen oder Poren öffnet. 1453
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Same generatives Fortpflanzungsorgan der Spermatophyten, welches stets den Embryo, zumeist auch Nährgewebe enthält und von einer Hülle (Testa) umgeben ist. 1453
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Same: nicht heteromorph 1453

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 7150] Oberdorfer, E. (1983): Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: