Carex vesicaria L. (Blasen-Segge)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 1300
Vegetative Ausbreitung immer Ausläufer 1300
immer Rhizom 1300

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
86 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Carex vesicaria L. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S624
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Windbestäubung [Quelle 1] 1300
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 1300
Blumenklasse (nach Müller 1881) Windblütler 1300
Bestäuber - 1300
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 1] 1300
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 1300
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 1300
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 1300
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 1300
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
1300

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 1300
Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 1300
Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 1300
Hydrochorie Ausbreitung durch Wasser. 1300
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 1300
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 1300
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph 1300
Frucht mit Zusatzbildung: nicht heteromorph
immer: Ausbildung gestreckter Fortsätze
immer: Ausbildung zusätzlicher Hüllstrukturen
1300

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: