Carex disticha Huds. (Zweizeilige Segge)

Fortpflanzung und Ausbreitung

Reproduktionstyp Samen und vegetativ [Quelle 14909] 1201
Vegetative Ausbreitung immer Ausläufer 1201
immer Rhizom 1201

Sexuelle Merkmale

Häufigkeitsverteilung der Chromosomenzahlen
Chromosomen Anz. Nachweise
62 1
Details und Metadaten zu einzelnen Nachweisen von Carex disticha Huds. bei Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland. [Quelle S] S590
Bestäubung (Pollenvektoren) in der Regel Windbestäubung [Quelle 1] 1201
Blumentyp (nach Kugler 1970) nicht anwendbar 1201
Blumenklasse (nach Müller 1881) Windblütler 1201
Bestäuber - 1201
Belohnung für Bestäuber kein Nektar [Quelle 1] 1201
Befruchtungstyp fakultativ xenogam Fremdbefruchtung ist die Regel, Selbstbestäubung die Ausnahme. 1201
Apomixis n.b. Apomixistyp wurde nicht bewertet. 1201
Diklinie (räumliche Geschlechtertrennung) immer monözisch männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. 1201
Dichogamie (zeitliche Geschlechtertrennung) protogyn Blüten sind zuerst weiblich, später männlich; Grad der Überlappung der Geschlechter ist unklar. 1201
SI-Reaktion selbstkompatibel Selbstbefruchtung führt erfolgreich zum Samenansatz.
[Quelle 7368]
1201

Ausbreitung und Keimung

Ausbreitungstyp Anemochorie Ausbreitung durch den Wind. 1201
Autochorie Ausbreitung durch Bewegungen der Mutterpflanzen oder der Diasporen. 1201
Epichorie Klett- und Klebausbreitung auf der Oberfläche von Tieren. 1201
Fruchttyp Nuss Frucht mit einer trockenen Wand (Perikarp), die sich bei Samenreife nicht oder höchstens unregelmäßig öffnet (Schließfrucht). 1201
Diasporentyp (Ausbreitungseinheit) Frucht mit Zusatzbildung eine Frucht, die zusätzlich mit Teilen der Blütenhülle (Blüten-, Kelchblätter), mit Achsengewebe oder mit Laubblättern (Vor-, Trag-, Hochblatt) verbunden ist, welche entweder die Ausbreitung unterstützen oder eine Rolle bei der Schaffung geeigneter Keimungsverhältnisse spielen. 1201
Germinulentyp (Keimungsheinheit) Frucht: nicht heteromorph 1201
Frucht mit Zusatzbildung: nicht heteromorph
manchmal: Ausbildung flächiger Anhänge
immer: Ausbildung zusätzlicher Hüllstrukturen
1201

Quellen (vollständige Liste für die Seite Fortpflanzung und Ausbreitung unter Datenquellen):

  • [Quelle S] Paule et al. (2017): Chromosome numbers of the flora of Germany – a new online database of georeferenced chromosome counts and flow cytometric ploidy estimates. Plant Syst. Evol. 303(8):1123-1129, doi:10.1007/s00606-016-1362-y.

    Zusätzlich zu den oben stehenden Angaben bietet das kontinuierlich aktualisierte Portal Chromosomenzahlen zur Flora von Deutschland durchflusszytometrische Ploidiestufen-Messungen, so wie Details zur Sammellokalität, zum untersuchten Pflanzenmaterial, und zur Ursprungspublikation.

  • [Quelle 14909] Krumbiegel, A. (2002): Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter). In: Klotz, S., Kühn, I., Durka, W. (Hrsg.) BiolFlor - Biologisch-ökologische Daten zur Flora Deutschlands, S. 1-2, Bonn
  • [Quelle 1] Knuth, P. (1898): Handbuch der Blütenbiologie. Leipzig
  • [Quelle 7368] East, E.M. (1940): The distribution of self-sterility in the flowering plants. Proceedings of the American Philosophical Society 82:449-518

Namen in den Ursprungspublikationen: