Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier (Apiaceae), Riesen-Bärenklau
1 Beschreibung der Art
1.1 Aussehen
Der Riesen-Bärenklau ist eine 2 bis 5 m hohe Staude. Der Stängel ist hohl und gefurcht, er trägt vor allem im unteren Bereich
purpurfarbene Flecken. Er kann am Grund bis zu 10 cm dick werden. Die Blätter werden bis 1 (selten bis 3) m lang, sie sind
3-5teilig mit fiederteiligen Abschnitten. Der tellerförmige Blütenstand kann bis zu 80 cm Durchmesser erreichen und besteht
aus weißen bis rosafarbenen Blüten. Die reifen Früchte sind flach und haben vor allem am Rand aufwärtsgebogene Borsten. Der
Riesen-Bärenklau entwickelt eine mächtige Pfahlwurzel, die bis zu 60 cm lang und oben bis 15 cm dick wird, sie ist blassgelb
und enthält gelblichen Milchsaft.
Warnung! Das Berühren der Pflanze kann zu gefährlichen Hautreaktionen führen! Der Pflanzensaft enthält Furanocumarine.
Floraweb-Fotos der Art
1.2 Taxonomie
Die Abgrenzung der Arten war lange umstritten, in der älteren Literatur finden sich Angaben zu verschiedenen nichteinheimischen
Bärenklau-Arten in Mitteleuropa (z.B. H. giganteum, H. villosum, H. persicum). Heute gelten alle diese Namen als Synonyme,
in Deutschland kommt lediglich H. mantegazzianum vor. Daneben gibt es nur den einheimischen, kleineren H. sphondylium, mit
dem es gelegentlich zur Hybridisierung kommt. H. mantegazzianum ist auch unter dem deutschen Namen Herkules-Staude bekannt.
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1.3 Herkunftsgebiet
Heracleum mantegazzianum stammt aus dem Kaukasus. Es wächst hier an Waldrändern und an Bächen in Gebieten über 2.300 m Meereshöhe
mit Niederschlägen zwischen 1000 und 2000 mm. Massenbestände scheint es dort nicht zu geben. Das Klima im Herkunftsgebiet
ist kontinental mit kalten Wintern und heißen Sommern.
1.4 Biologie
Der Riesen-Bärenklau ist eine kurzlebige Pflanze, die im Jahr ihrer Keimung zunächst eine Rosette bildet. Im Folgejahr produziert
sie ihren auffälligen Blütenstand und stirbt danach ab. Sie wird deshalb auch als Zweijährige bezeichnet. H. mantegazzianum
kann aber auch länger leben: Wenn die Pflanze an ungünstigen Standorten wächst oder wenn sie vor dem Ende der Blütezeit abgeschnitten
wird, kann sie in späteren Jahren Blüten bilden. Die Vermehrung geschieht ausschließlich durch Samen. Eine Pflanze kann bis
zu 80.000 Blüten haben, die jeweils 2 Früchte bilden können. Die Gesamtzahl von Samen an einer Pflanze kann so 50.000 überschreiten.
Die Samen werden durch den Wind nicht mehr als 100 m weit ausgebreitet, die meisten Jungpflanzen werden weniger als 10 m von
der Mutterpflanze entfernt gefunden. Mit fließendem Wasser können die gut schwimmfähigen Samen jedoch weit transportiert werden.
Menschliche Förderung erhält die Ausbreitung durch direkte Aussaat (z.B. durch Imker), durch den Transport von Erde, die Samen
enthält, oder wenn Blütenstände als Schmuck mitgenommen werden. Zur Lebensdauer der Samen im Boden gibt es widersprüchliche
Angaben, ein Bericht spricht von bis zu 15 Jahre alten Samen, die keimfähig waren, in einem Versuch mit Schafbeweidung gab
es allerdings bereits nach 7 Jahren keine neuen Keimlinge.
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2 Vorkommen in Deutschland
2.1 Einführungs- und Ausbreitungsgeschichte / Ausbreitungswege
Der Riesen-Bärenklau wurde als Zierpflanze wahrscheinlich zuerst nach Großbritannien eingeführt. Die Angaben zur Einführungszeit
variieren zwischen 1828 und 1893. Auch in anderen europäischen Ländern war die Art Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts als
Zierpflanze bekannt. Der weiten Verbreitung als Gartenpflanze folgte die Verwilderung, die ab der Mitte des 20. Jahrhunderts
zu einer schnellen Zunahme der Fundorte führte. Durch direkte Ausbringung in die freie Natur, z.B. durch Imker, wurde die
Ausbreitung erheblich gefördert. Die Zunahme der Wuchsorte betraf zunächst vor allem Flussufer, heute ist die Art aber auch
außerhalb von Flussauen weit verbreitet.
2.2 Aktuelle Verbreitung und Ausbreitungstendenz
Heracleum mantegazzianum ist heute in Deutschland weit verbreitet und kommt von den Alpen bis zur Küste vor. Seit den 80er
Jahren werden in immer stärkerem Maße neue Fundorte bekannt. So ist auch weiter mit einer Ausbreitung der Art zu rechnen.
Verbreitungskarte aus FloraWeb
2.3 Lebensraum
Der Riesen-Bärenklau ist in Mitteleuropa nicht wie in seiner Heimat auf Gebirge oder feuchte Standorte beschränkt. Lediglich
in besonders warmen Gebieten scheint er weniger häufig zu sein. Er ist besonders an Flüssen und Bächen häufig, mit denen auch
die Samen ausgebreitet werden. Große Bestände finden sich jedoch auch in Acker- oder Wiesenbrachen, in Parkanlagen, an Ruderalstellen
und an Verkehrswegen. Er kommt bevorzugt auf nähstoffreichen, nicht zu sauren Böden vor. Gestörte und artenarme Vegetation
wird stärker besiedelt.
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2.4 Status und Invasivität der Art in benachbarten Staaten
Heracleum mantegazzianum ist heute von Zentral-Russland bis Frankreich, von Skandinavien bis Ungarn in vielen europäischen
Ländern eingebürgert. Besonders häufig und dominant ist es in kühl-feuchten Gebieten Skandinaviens und der britischen Inseln.
In Schweden kommt die Art bis zum 68. Breitengrad vor, in den Alpen bis in 1850 m Meereshöhe. Auch in Nordamerika ist sie
weit verbreitet.
In vielen Nachbarländern gilt H. mantegazzianum als problematisch: In der Schweiz steht die Art auf der "Schwarzen Liste"
der Arten, die aus der Sicht des Naturschutzes problematisch sind. In Österreich gilt sie als potentiell invasiv, in Frankreich
als invasiv. Auch in Dänemark breitet sich die Art noch aus und verdrängt heimische Pflanzen.
3 Auswirkungen
Heracleum mantegazzianum ist aus verschiedenen Gründen einer der prominentesten Neophyten: Sein hoher Wuchs und der Aufbau
dichter Bestände verändern in auffälliger Weise das Landschaftsbild. Die größten Sorgen bereitet seine phototoxische Wirkung,
die ihn zu einer Gefahr für die menschliche Gesundheit macht.
3.1 Betroffene Lebensräume
Dominanzbestände entstehen vor allem durch Störung bzw. nach Nutzungsänderung. Große Bestände entwickeln sich vor allem auf
Wiesen- und Ackerbrachen, die nicht zu trocken und nicht zu nährstoffarm sind.
3.2 Tiere und Pflanzen
Die Auswirkungen auf Flora und Vegetation sind geringer als häufig angenommen wird. Einzelpflanzen oder linienförmige Bestände
an Weg- oder Waldrändern verdrängen wegen des seitlichen Lichteinfalls weniger Pflanzen. In flächigen Dominanzbeständen wird
jedoch ein großer Teil des einfallenden Lichts absorbiert, so dass die Pflanzen der Krautschicht stark zurückgehen. In den
meisten Fällen sind auf anthropogenen Standorten häufige Arten betroffen, es können aber auch seltene und gefährdete Arten
durch den Bärenklau bedroht sein, etwa in Wiesen (Silaum silaus, Primula veris, Cirsium eriophorum).
Die auch für Menschen gefährlichen Furanocumarine werden als Abwehr gegen Phytophage produziert, sie sind für verschiedene
Tiere giftig und haben eine pilzabwehrende Wirkung. Schafe, Ziegen, Rinder und auch Schweine sollen H. mantegazzianum dennoch
fressen, nach anderen Quellen sind Kühe nach Verzehr der Pflanze gestorben. Bei jungen Enten wurden nach Kontakt mit der Pflanze
Deformationen von Schnäbeln und Füßen beobachtet. Für unspezialisierte Blütenbesucher, vor allem Hautflügler, Schwebfliegen
und Käfer, bietet der Bärenklau reichlich Nahrung. Die Anzahl der auf H. mantegazzianum fressenden Phytophagen ist geringer
als auf dem einheimischen H. sphondylium. Durch die Veränderung der Habitatstruktur sind verschiedene Tiergruppen betroffen,
z.B. Spinnen und Heuschrecken.
H. mantegazzianum kann mit H. sphondylium hybridisieren; über das invasive Potential des Hybriden ist nichts bekannt.
3.3 Ökosysteme
Massenbestände auf Fließgewässern können zu Ufererosion beitragen und damit auf das Abflussverhalten wirken. Im Winter können
abgestorbene Stängel des Bärenklaus auf dem Wasser treiben und bei Ansammlungen den Abfluss des Wassers verlangsamen.
3.4 Menschliche Gesundheit
Die Pflanze ist, wie z.T. auch andere, einheimische Doldenblütler, Verursacher der "bullösen Wiesendermatitis". Die ganze
Pflanze, besonders der Saft, enthält phototoxisch wirkende Furanocumarine. Bei Berührung und Sonneneinstrahlung können sich
nach 24-48 Stunden schwere Hautentzündungen mit starker Blasenbildung entwickeln. Die Hautveränderungen gleichen Verbrennungen
dritten Grades und führen gelegentlich zu mehrwöchigen Klinikaufenthalten. Sie heilen nur langsam ab und hinterlassen narbenähnliche,
strichförmige Hyperpigmentierungen.
Besonders gefährdet sind Arbeiter in Land- und Forstwirtschaft oder Gartenbau, z.B. bei Arbeiten zur Bekämpfung der Pflanze,
oder Hobbygärtner. Dabei kann der Pflanzensaft auch ohne direkte Berührung der Pflanze auf die Haut gelangen, wenn er etwa
durch Rasenmäher verspritzt wird. Selbst Bekleidung bietet keinen vollständigen Schutz. Häufig sind auch Kinder betroffen,
die die kräftigen hohlen Stängel beim Spielen etwa als Blas- oder Fernrohr benutzen.
Bei jeder Arbeit in Bärenklau-Beständen ist vollständige Schutzkleidung zu tragen! Wenn Pflanzensaft auf die Haut gelangt,
sofort mit reichlich Wasser spülen. Bei stärkeren Symptomen ist ein Arzt oder Krankenhaus aufzusuchen.
Bei akuten Symptomen gibt die Informationszentrale gegen Vergiftungen der Uni Bonn Rat: 0227/19240, 0228/287 3314 (http://imsdd.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/riesenbaerenklau.html).
3.5 Wirtschaftliche Auswirkungen
An Fließgewässern ist mit erhöhter Erosion durch Heracleum-Bestände zu rechnen, da die Art anders als von ihr verdrängte Pflanzen
keine uferbefestigende Wirkung hat. In der Landwirtschaft ist mit Ertragseinbußen in von Heracleum besiedelten Äckern und
Grünland zu rechnen, auch sollen Vergiftungen von Weidevieh vorkommen, und die Art kann Zwischenwirt für Pflanzenparasiten
sein.
Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen entstehen einerseits durch die Behandlung der Vergiftungen und andererseits durch
Bekämpfungsmaßnahmen. Die Behandlungskosten werden für Deutschland auf über eine Million pro Jahr geschätzt, die Bekämpfungskosten
auf über 10 Mio. .
4 Maßnahmen
Heracleum mantegazzianum gehört zu den am meisten bekämpften Neophyten. In den meisten Fällen blieben die Maßnahmen jedoch
erfolglos ein Hinweis auf die Notwendigkeit sorgfältiger Planung von Bekämpfungsmaßnahmen.
In Gebieten, in denen der Bärenklau bereits zahlreich vorkommt, können Bekämpfungsmaßnahmen wegen der Wiederbesiedlung durch
Samennachschub schnell zu regelmäßigen Pflegemaßnahmen werden. Hier ist eine völlige Ausrottung der Art kein realistisches
Ziel.
Die Bekämpfung auf einzelnen Flächen kann dennoch aus zwei Gründen sinnvoll sein: wo die Wahrscheinlichkeit des Kontaktes
von Menschen besonders Kindern mit der Pflanze groß ist, sollte Bekämpfung wegen der Gesundheitsgefahr durchgeführt werden.
Die Vernichtung kleiner Initialpopulationen oder von Einzelpflanzen kann der Besiedlung ganzer Landstriche zuvorkommen, wenn
sie rechtzeitig durchgeführt wird.
4.1 Vorbeugen
Das Ausbringen von gebietsfremden Pflanzen ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§41.2) grundsätzlich nicht ohne Genehmigung
erlaubt. Da auf die Gefährlichkeit des Bärenklaus in Presse, Fernsehen und in Informationsbroschüren immer wieder hingewiesen
wird, wird er wohl kaum noch als Gartenpflanze verkauft. Möglicherweise wird er aber immer noch in Gärten und vielleicht auch
in der freien Landschaft ausgebracht. Information der Öffentlichkeit muss deshalb weiter an erster Stelle einer Vorbeugung
stehen. Sie hat zum Ziel, einerseits weitere Ausbringungen zu verhindern, andererseits vor dem Kontakt mit vorhandenen Beständen
zu warnen.
4.2 Allgemeine Empfehlungen zur Bekämpfung
Bei allen Maßnahmen sollte Schutzkleidung getragen werden!
Bekämpfung ist immer langwierig und aufwändig. Ziel der Bekämpfung muss es sein, das Blühen und Fruchten der Pflanzen zu verhindern,
da schon eine Pflanze genug Samen produzieren kann, um alle vorher durchgeführten Maßnahmen hinfällig zu machen. Deshalb müssen
alle Pflanzen eines Bestandes und in seiner Nähe erfasst werden. Außerdem ist unbedingt eine Nachbearbeitung bzw. Kontrolle
nach der Maßnahme sicherzustellen, und zwar so lange, bis keine neuen Keimlinge mehr auflaufen.
Besondere Aufmerksamkeit ist darauf zu richten, dass die Maßnahmen nicht zur weiteren Ausbreitung führen. Mähgut auch mit
unreifen Samen muss sorgfältig verpackt werden. Geräte, Fahrzeuge usw. müssen gereinigt werden, bevor sie an andere Stellen
gebracht werden.
4.3 Methoden und Kosten der Bekämpfung
Grundsätzlich ist zwischen der Bekämpfung von Einzelpflanzen und von Dominanzbeständen zu unterscheiden:
Einzelpflanzen oder kleine Bestände können im Frühjahr (spätestens Mitte April) oder im Herbst (Oktober bis Anfang November)
ausgegraben und durch Abstechen der Wurzel 10 - 15 cm unterhalb der Erdoberfläche abgetötet werden. Zur Verhinderung der Samenbildung
dient Mahd oder das Abschneiden des Blütenstandes zu Beginn oder während der Blüte (Ende Juni/ Anfang Juli). Wegen des Nachreifens
von Samen muss das Schnittgut abtransportiert und verbrannt oder bei mindestens 70 °C kompostiert werden. Bei einer Nachkontrolle
müssen die Notblüten entfernt werden.
Zu Beginn der Fruchtreife (Ende Juli) kann die Pflanze durch Mahd oder das Abschneiden des Blütenstandes zum Absterben gebracht
werden. Die Pflanze hat jetzt keine Energiereserven für Notblüten. Diese Maßnahme muss durchgeführt werden, so lange die Früchte
noch vollständig grün sind, wenn sie die ersten braunen Streifen zeigen, beginnen sie auszufallen. Auch dabei muss der Blütenstand
verbrannt oder kompostiert werden.
Größere Dominanzbestände können mit einer Traktor-Fräse bekämpft werden. Dabei treiben nur wenige Pflanzen nach, die wegen
des gelockerten Bodens im Folgejahr gut herausgezogen werden können. Häufiges Zurückschneiden kann die Art im Laufe der Zeit
zurückdrängen: in einem Fall wurden Dominanzbestände 6 mal pro Jahr mit Freischneidern bearbeitet, ohne das Mähgut abzutransportieren.
Nach drei Jahren waren erste Erfolge zu sehen, nach 6 Jahren ein deutlicher Rückgang.
Auch Beweidung mit Schafen kann die Art so schwächen, dass sie im Lauf der Zeit verschwindet. Die Tiere sind dabei sorgfältig
zu beobachten, da sie besonders an Ohren und Maul Hautirritationen zeigen können. Die Beweidung sollte früh im Jahr beginnen,
wenn die Pflanzen noch klein sind.
Herbizide auf Glyphosat-Basis sind gegen Bärenklau wirksam. Die beste Bekämpfung wird erreicht, wenn das Herbizid zu Beginn
der Vegetationsperiode und ein zweites Mal im Juli appliziert wird. Die Spritzung einer 5%igen Lösung hat sich bewährt, dabei
wird jedoch auch die Begleitvegetation geschädigt. Für Herbizidanwendungen außerhalb land- und forstwirtschaftlich genutzter
Flächen ist eine Genehmigung der Naturschutzbehörde notwendig.
Zu den Kosten der Bekämpfung liegen verschiedene Zahlen aus Deutschland und aus Großbritannien vor. Der einmalige Einsatz
eines Mulchgerätes wird auf 400 /ha beziffert, für das Ausstechen auf einem Hektar werden 6700 angegeben. Eine mechanische
Bekämpfung von flächigen und linienförmigen Beständen auf insgesamt 26 ha durch sechsmaliges Freischneiden pro Jahr kostete
1615 pro Hektar und Jahr.
Ausführliche Hinweise zur Bekämpfung finden sich unter
www.herkulesstaudenbekaempfung.de oder auf Englisch in der abschließenden Broschüre zum europaweitem
Giant Alien Forschungsprojekt zum Bärenklau.
Ihre Erfahrungen zur Bekämpfung können Sie im Diskussionsforum zu dieser Art eintragen.
5 Weiterführendes & Kontakte
5.1 Literatur & Links
Kowarik, I. (2003): Biologische Invasionen: Neophyten und Neozoen in Mitteleuropa. - Ulmer, Stuttgart. S. 207 ff.
Ochsmann, J. (1996): Heracleum mantegazzianum SOMMIER & LEVIER (Apiaceae) in Deutschland - Untersuchungen zur Biologie, Verbreitung,
Morphologie und Taxonomie. - Feddes Repertorium 107: 557-595. (
link zur Kurzfassung)
Thiele, J. & A. Otte (2007): Impact of Heracleum mantegazzianum on invaded vegetation and human activities. - In: Pysek, P.,
Cock, M. J. W., Nentwig, W. & Ravn, H. P. (Editors): Ecology and management of Giant Hogweed (Heracleum mantegazzianum). -
CABI, Wallingford: 144-156.
Thiele, J. & A. Otte (2008): Invasion patterns of Heracleum mantegazzianum in Germany on the regional and local scale. Journal
for Nature Conservation 16 (2): 61-71.
Tiley, G., Dodd, F. & Wade, P. (1996): Biological Flora of the British Isles. Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier. -
Journal of Ecology 84: 297-319.
Deutschsprachiger
Praxisleitfaden als pdf-Datei zum Management des Riesen-Bärenklaus als Ergebnis des umfangreichen EU-Forschungsprojektes
Giant Alien
Faltblatt insbesondere zur chemischen Bekämpfung der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft als
pdf-Datei herunterladen (305 KB)
Infoblatt der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen
www.heracleum.net umfassende wissenschaftliche Seite zum Riesen-Bärenklau
www.herkulesstauden.de praxisorientierte Seite zum Riesen-Bärenklau
umfangreiche Informationen zur Bekämpfung vom
Pflanzenschutzdienst NRW
www.herkulesstaudenbekaempfung.de bekämpfungsorientierte Seite zum Riesen-Bärenklau
Giftinformationszentrale der Uni Bonn
Umfangreiches englischspachiges Fact Sheet des North European and Baltic Network on Invasive Alien Species als
pdf-Datei (591 KB)
5.2 Kontakte
Dr. Hartwig Schepker, Beratungs- und Planungsbüro für Gartenbau, Naturschutz, Pflanzenökologie, Bockhorster Dorfstr. 39a,
28876 Oyten, Tel./Fax 04207/804627,
postbox@hartwig-schepker.de (allgemeine und praktische Fragen)
Martin Plückebaum, Stadt Attendorn, Umweltamt, Kölner Straße 12, 57439 Attendorn,
m_plueckebaum@rathaus.attendorn.de (besonders praktische Maßnahmen)
Hermine Hecker, Moorgrund 32, 22047 Hamburg;
Email (besonders praktische Maßnahmen)
Wolfgang Selke, Stadtverband Saarbrücken, Amt für Bauen, Umwelt und Planung, Postfach 10 30 55, 66030 Saarbrücken,
wolfgang.selke@svsbr.de (besonders zur Beweidung)
Niels Jensen, Umweltschutzamt der Stadt Kiel Untere Naturschutzbehörde -, Andreas-Gayk-Str. 31, 24103 Kiel, Tel: 0431/901-3786;
niels.jensen@lhstadt.kiel.de
Prof. Dr. Dr. Annette Otte, Professur für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung, Justus-Liebig-Universität Gießen;
Annette.Otte@agrar.uni-giessen.de (besonders wissenschaftliche Fragen)
Dr. Ewa Meinlschmidt, Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Referat Pflanzenschutz, Stübelallee 2, 01307 Dresden;
Ewa.Meinlschmidt@smul.sachsen.de (besonders zu Pestiziden)
6. Forum
In den Diskussionsforen zu den 40 gebietsfremden Arten des Handbuches können Sie Ihre Meinung zu diesen Arten und ggf. Erfahrungen
mit deren Bekämpfung eintragen und mit anderen diskutieren. Das Bundesamt für Naturschutz und die AG NEOBIOTA bzw. das Institut
für Ökologie der TU Berlin betreuen diese Foren.
Meinungen und Erfahrungen zum Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) eintragen
Dieser Artensteckbrief wurde 2003 erstellt von:
Dr. Uwe Starfinger & Prof. Dr. Ingo Kowarik, Institut für Ökologie der TU Berlin [
Kontakt]
letzte Aktualisierung: 07.05.2010 (
Stefan Nehring)